AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Kia Cee’d Sporty Wagon 1,6 CRDi Active - im Test

Laden verpflichtet

Nach dem feschen und preisgünstigen Newcomer Kia Cee’d versucht nun die Kombiversion „Sporty Wagon“, Golf & Co. Käufer abspenstig zu machen.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier sehen Sie Bilder des Kia cee'd Sporty Wagon!

Über den flockigen, aber auf den ersten Blick nicht ganz schlüssigen Namen des Cee’d wurde schon viel geschrieben, daher hier nur noch die Kurzversion: Offiziell setzt er sich aus „Community of Europe“ und „European Design“ zusammen.

Dass die ganze Sache wie „Seed“ (Englisch: Samen) klingt, ist gewollt, der Apostroph dient der Dynamisierung. Laut Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“ gibt es noch die inoffizielle Auslegung „Cerato evolved“, was auf die Weiterentwicklung des Vorgängers Cerato abzielt.

Letzteres ist für den völlig neu konstruierten und im Slowakischen Zilina ausschließlich für Europa gebauten Cee’d aber beinahe eine Beleidigung. Noch neuer ist übrigens – um endlich auf den Punkt zu kommen – der von uns getestete „Sporty Wagon“, also die Kombi-Version.

Die entspricht technisch zu 100 Prozent dem Normal-Cee’d, der (lange) Radstand und sogar die Fondtüren blieben unverändert. Die zusätzlichen 24 Längen-Zentimeter strecken einzig und allein das Heck und damit den Laderaum.

Obwohl der Sporty Wagon eindeutig dem Laden verpflichtet ist, schafften es die Stylisten, ihm ein homogenes und der Kompaktversion ebenbürtig attraktives Äußeres zu verpassen. Dass die Heckleuchtenform an den Volvo V50 erinnert, geht angesichts der Gesamt-Performance durch.

Motorvarianten gibt es nominell sechs, die drei Benziner (105, 115 und 143 PS) sowie der 140 PS starke Top-Diesel sind allerdings nur auf Bestellung erhältlich – was angesichts der überschaubaren Entfernung nach Zilina nicht zu extremen Wartezeiten führen sollte. Dennoch liegt der Fokus eindeutig auf den Dieselmodellen mit 90 und 115 PS.

Wir wählten Letzteres plus die komplette Ausstattung „Active“ (darüber gibt es noch „Active Pro“). Die enthält neben einer zeitgemäßen Sicherheits-Mitgift inklusive Aktiv-Kopfstützen alle wichtigen E-Helfer, Klimaautomatik samt kühlbarem Handschuhfach, 16-Zoll-Alus, Regensensor etc. Als einzige Getriebe-Variante bietet Kia eine Fünfgang-Schaltung an, Automatik gibt es nur in Verbindung mit dem 115-PS-Benziner.

Der Kia-typisch nicht verhandelbare Preis des Testautos: 20.230,- Euro. Der Aufpreis für den Kombi bleibt dabei mit exakt 1.000 Euro bescheiden. Der günstigste „Sporty Wagon“ kommt mit 105 Benziner-PS und Basisausstattung „Cool“ auf 16.290,- Euro.

Weitere Testdetails:

  • Innenraum

  • Fahren & Tanken

  • Testurteil

  • KFZ-Versicherungs-Berechnung

  • KFZ-Kasko-Info

  • Rechtsschutz-Info

    Fotos sowie Ausstattung und Preise finden Sie in der rechten Navigation!
  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Kia Cee’d Sporty Wagon 1,6 CRDi Active - im Test

    - special features -

    Weitere Artikel:

    Was passt zu Ihrem Alltag?

    Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

    Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

    Toyota Aygo X Play im Test

    Von A nach B unter 20.000 Euro

    Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

    Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

    Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

    Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

    Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

    Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

    P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

    Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed