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Kia Picanto 1,1 Active - im Test

Innenraum

Für ein 3,5-Meter-Auto bietet der Picanto in Reihe eins überraschend viel Platz. Auch größer gewachsene Menschen können es sich bequem machen, wenn sie ihre Beine etwas einziehen. Die Kopffreiheit ist sowieso luxuriös.

Wenn die Sitzriesen vorne Platz nehmen, ist im Fond klarerweise so gut wie kein Platz mehr. Vier kompakte Erwachsene finden im Picanto Aufnahme, im Alltag ist Reihe 2 die Domäne der Kindersitze, Einkaufstaschen und Haustiere.

Zwei Frontairbags, zwei Seitenairbags vorne, ABS und – in der Klasse alles andere als selbstverständlich, oftmals gar nicht verfügbar - ESP.

Die Rücksitzlehne ist im Verhältnis 2:1 umklappbar, davon wird man oft Gebrauch machen, denn der Stauraum im Heck ist sehr knapp bemessen. Für den kleinen Einkauf reicht’s, alle irgendwie sperrigeren Lasten brauchen die „große Klappe“. Hier erweisen sich die abgedunkelten Seitenscheiben als nützlich, denn sie verbergen dann das Ladegut vor allzu neugierigen Blicken.

Praktische Staufächer unter dem Beifahrersitz und unter dem Kofferraumboden bieten Verstecke für alles, das nicht allzu offen im Auto liegen bleiben soll. Dazu kommt ein ebenfalls verhältnismäßig geräumig ausgefallenes Handschuhfach und darüber eine offene Kartenlade (nur für breite Gegenstände tauglich, alles andere fliegt darin haltlos herum) sowie weitere kleine Fächer hier und da.

Die Schaltzentrale erinnert im Styling an die größeren Autos des Hauses, auch in der Farbgebung. So frech und knuffig der Picanto sich äußerlich gibt, so ernsthaft ist die Stimmung im Cockpit. Über das Lenkrad würden sich auch Berufschauffeure freuen.

Es lässt sich in der Höhe verstellen, allerdings nicht sehr hoch. Wiederum ein Zugeständnis an die Größe des Autos, und an die Erwartungen der Hersteller - Frauen sind halt prinzipiell eher kleiner als Männer. Auch höher gewachsenen Damen könnte dieses Lenkrad allerdings etwas zu tief sitzen.

In der Active-Version fühlt es sich Leder-geschmeidig an, das freut unseren Tastsinn. Ansonsten ist die eine oder andere Kunststoff-Oberfläche aus dem Economy-Sortiment. Die Drehregler der Klimaanlage fühlen sich an, als wäre nichts dahinter. (Es ist etwas dahinter, ein kühles Lüfterl weht wunschgemäß.) Die Verarbeitung ist jedenfalls fehlerfrei.

Die Zentralverriegelung funktioniert mit Fernbedienung am Schlüssel. Aber Achtung: Der Remote-Knopf ist von der ganz empfindlichen Sorte. Und der Funktionsradius der Fernbedienung ist der beeindruckendste, den wir bis jetzt erlebt haben. Sowas kennt man sonst nur vom Militär! Man öffnet also manchmal unwissentlich sein versperrt geglaubtes Auto hinterrücks wieder dem Zugriff böser Menschen.

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