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Renault Laguna 2,0 dCi 150 Privilège - im Test

Crème Fraîche

Der neue Renault Laguna wirkt nur auf den ersten Blick wie ein Facelift des alten. In Wahrheit ist er ein völlig frisches und vor allem deutlich verfeinertes Auto.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier finden Sie Fotos des Renault Laguna!

Diesen Test finden Sie auch als Video im OnDemand-Bereich von www.motorline.tv!

Rollt der neue Laguna im Halbdunkeln an einem vorbei, denkt man als Automobilist sofort: „Laguna, eindeutig“ – und meint damit das alte Modell.

Kein Wunder, blieb doch die Silhouette (klassische französische Fließhecklimousine) gleich. Rollt der Laguna ins Licht, ergeben sich aber markante Unterschiede.

Beim Scheinwerferdesign experimentierte Renault wieder einmal und fand trotzdem kein Familiengesicht. Aber einen neuen Ansatz: Der Laguna blickt eigenständig, unverspielt und durchaus würdig durch die Gegend.

Das Renault-Emblem prangt als Designobjekt stolz und erhaben in der Mitte der Motorhaube. Noch auffälliger geriet das Heck, das mit seiner Glattflächigkeit satte Solidität vermittelt. Die Leuchten wurden ganz nach oben geschoben, wirken dort aber keineswegs verloren.

Der größte Unterschied zum Vorgänger ist aber – die Größe. Wirkte der Laguna im Vergleich zur Konkurrenz bereits wie ein Kompaktmodell, hat der Neue mit einem Längenzuwachs von zwölf Zentimeter auf 4,70 Meter deutlich aufgeholt.

Auch in Breite (vier cm) und Höhe (zwei cm) legte der Laguna zu. Er hält damit aber immer noch einen Respektabstand zu den Klassenriesen, der Ford Mondeo ist als Fünftürer zum Beispiel 4,78 Meter lang und 1,89 Meter breit.

Unter der Haube werkt in unserem Testwagen der bewährte Zweiliter-Diesel, diesfalls in der 150 PS starken Variante, das Wunderding ist aber auch mit 130, 173 und 178 PS (nur im sportlichen GT) erhältlich. Die Ausstattung heißt im konkreten Fall Privilège, man ist damit in Sachen Luxus durchaus privilegiert.

Von Klimaautomatik über Velours-/Ledersitze, schlüssellosen Zugang und Einparkhilfe hinten bis zum CD-Radio mit acht Lautsprechern ist alles serienmäßig. Aufrüsten kann man den Privilège dennoch mannigfach, etwa mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, Reifendruckkontrolle, Glaspanoramadach, Navigation oder satterem Sound.

Auf der Rechnung stehen im Klassenvergleich ausgesprochen faire 30.240,- Euro. Wer lieber die exzellente, neue Sechsgang-Automatik für sich arbeiten lässt, muss allerdings mit 1.900,- Euro Aufpreis kalkulieren.

Für das deutlich schwächer ausgestattete Einstiegsmodell Expression zahlt man übrigens um 2.500,- Euro weniger, der mit Navigationssystem und Lederpolsterung versehene Initiale belastet das Konto mit zusätzlichen 4.000,- Euro.

Weitere Testdetails:

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