AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahren & Tanken

105 PS auf ein Leergewicht von 1.443 Kilogramm? Das klingt alles andere als üppig, wo doch der Trend hin zu immer mehr Leistung geht. Wir hatten uns bereits auf eine ruhige und gemächliche Gangart eingestellt, Gleiten statt Hetzen. Das 1,9 Liter TDI Aggregat stammt übrigens noch aus der auslaufenden Pumpe-Düse-Ära, die Motoren waren für ihre nicht gerade leisen Verbrennungsvorgänge bekannt.

Der Superb kann den Selbstzünder zwar nicht leugnen, unangenehm laut wird es aber nie. Und was die Beschleunigung betrifft, so haben wir uns gehörig getäuscht. Denn der Skoda Superb Greenline ist nicht das untermotorisierte Sparmobil für eine spaßfreie Zielgruppe.

Denn bei allen akustischen Nachteilen des Pumpe-Düse-Konzeptes profitiert der Superb doch von den Tugenden des Triebwerks. Kraftvolle Power und jede Menge Drehmoment aus dem Drehzahlkeller lassen schnell vergessen, dass hier nur 105 Pferdestärken am Werkeln sind.

Subjektiv unterbietet der Superb die Werksangabe der Beschleunigung, von 12,5 Sekunden ist hier zu lesen. Das nicht sonderlich üppige Drehzahlband des Motors verleitet zu frühen Schaltvorgängen, was wiederum dem Spritverbrauch zu Gute kommt.

Anfangs dachten wir noch, der Bordcomputer würde uns anschwindeln, doch spätestens an der Tankstelle würden wir ja ohnedies die Wahrheit erfahren. Und die war unglaublich, trotz durchaus zügiger Fahrweise brachten wir es auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,5 Liter Diesel!

Das ist ein Wert, den viele Kompaktklasse-Autos nicht schaffen, in Kombination mit dem günstigen Anschaffungspreis sticht der Superb so gut wie alle Konkurrenten dieser Klasse aus, auch den „Feind im eigenen Bett“, den VW Passat.

Und dabei verfügt der Skoda nicht einmal über ein Sechsgang-Getriebe, fünf Gänge – der 5. natürlich lang übersetzt – genügen voll und ganz. Der Komfort ist nicht zuletzt aufgrund des langen Radstandes sehr gut, aber auch in flott gefahrenen Kurven fühlt man sich gut aufgehoben, ESP unterstützt im Bedarfsfall wie bei allen Skoda-Modellen serienmäßig.

Das Skoda-Trauma meiner Kindheit ist jedenfalls endgültig Schnee von gestern, wer einen himmelblauen Skoda 105 L weiß, der soll sich bitte melden, ich würde wirklich gern eine Runde damit drehen...

News aus anderen Motorline-Channels:

Skoda Superb 1,9 TDI Greenline - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

BMW i4 M50 & Co fürs Wochenende

Luxus-Elektroautos mieten

Premium E-Autos wie BMW i4 M50, Porsche Taycan oder Audi RS e-tron GT für ein Wochenende mieten. Fahrspaß trifft Nachhaltigkeit.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Die Welt-Leitmesse zum Thema Caravan

Gradmesser der Branche: Caravan Salon Düsseldorf

Die Strahl- und Anziehungskraft der größten Leistungs-Show von Reisemobilen, Caravan und Tourismus ist erneut auch durch die 64. Ausgabe – seit 1994 in Düsseldorf – bestätigt worden. Fast 270.000 Besucher – nicht nur aus DACH, Benelux und den weiteren zentraleuropäischen Anrainern, sondern aus 41 Ländern sorgten für die zweitbeste Resonanz in den Hallen am Rhein.