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Hyundai i30 1.4 ISG Europe - im Test

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Hyundai bringt für den kompakten i30 erstmals eine Start-Stop-Automatik und versüßt uns diese Technologie mit attraktivem Preis.

Johannes Gauglica

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Das Leben hinterlässt bei uns allen seine Spuren, stehen wir dazu! Der von Motorline.cc getestete Hyundai i30 trug seine in Form eines kleinen Lackschadens und eines unlackierten linken Außenspiegelgehäuses, denn der Originalteil war zu Bruch gegangen – Teil eines arbeitsamen Lebens im Dienst der Automobilpresse.

Wir hätten dies auf unseren Fotos kaschieren können, aber wir sagen: Nein! Sei Du selbst, trag Deine Narben mit Stolz! Der Funktion des Autos taten sie außerdem keinen Abbruch.

Wir wissen: Blau ist das neue Grün der Autohersteller, die Koreaner fassen ihre Ideen zum Thema Verbrauchs- und Abgasreduktion unter dem Begriff „Blue Drive“ zusammen. Hyundai setzt einen Schritt in Richtung der schönen, blauen Welt mit einer Start-Stop-Automatik für den 1.4 CVVT.

Das System nennt „Idle Stop & Go“, oder kurz ISG. Sie kommt bei in Verbindung mit dem kleinvolumigen Benzinmotor zum Einsatz, und um sie der Kundschaft schmackhaft zu machen, hat man das Sondermodell-Paket namens „Europe“ geschnürt.

Der 1,4 Liter Vierzylinder bedient sich einer variablen Ventilsteuerung (bei Hundai heißt das CVVT); auf diese Weise mobilisiert er 105 PS und ein Drehmoment von 137 Newtonmetern. Damit verbunden sind ein manuelles Fünfganggetriebe und eben erstmals die Start-Stop-Automatik.

Der 4,2 Meter lange Kompaktklasse-Herausforderer i30 ist noch ein recht frisches Modell, und die äußere Form ist stets gefällig, wenngleich nicht revolutionär. Kleine Anklänge an die Konkurrenz aus Japan und auch Deutschland sind wohl nicht unerwünscht; im Großen und Ganzen fügt der Fünftürer sich unauffällig und nicht unsympathisch ins Straßenbild ein.

Der von uns getestete Wagen entspricht nicht vollends dem Modell „Europe“, das derzeit in dieser Version als Preisbrecher offeriert wird. Wegdenken muss man sich im Innenraum die Fensterheber hinten, die Mittelarmlehne vorne sowie etwas Chromzier; dazudenken darf man sich am Lenkrad die Fernbedienungstasten für das CD-Radio.

Außen fehlen die Türgriffe in Wagenfarbe (genauer: nicht die Türgriffe, sondern die Farbe an den Türgriffen). Die Farbe Weiß ist nicht unbedingt eine, die wir für dieses Auto wählen würden, aber immerhin aufpreisfrei. Metallic-Schattierungen gäbe es um 402,- Euro Aufpreis, weitere 990,- Euro wären für 17-Zoll-Leichtmetallräder zu berappen.

Serienmäßig an Bord ist eine durchaus komfortable Ausstattung: Das genannte CD-Radio samt AUX/iPod/USB-Anschluss, Leder auf Lenkrad und Schaltknauf, fernbediente Zentralverriegelung, elektrisch justierbare und beheizbare Seitenspiegel,Nebelscheinwerfer, manuell regelbare Klimaanlage, höhenverstellbarer Fahrersitz und (nur) Höhenverstellung am Lenkrad.

Für die Sicherheit sorgen ABS samt Bremskraftverteilung, ESP mit Traktionskontrolle und nicht weniger als acht Airbags. Die beiden äußeren Hecksitze haben Isofix-Halterungen.

Nun zum Preis, und der stiehlt dem blaugrünen Umweltgedanken die Show. 13.990,-Euro kostet der i30 Europe in der Version mit dem 1,4l-Benziner; wer einen Eintauschwagen des Baujahres 2003 oder älter mitbringt, rechnet nochmals 1.000,- Euro weg.

Für 15.890,- Euro wartet der 90 PS starken 1,6 CRDi Europe - ohne ISG, dafür mit Klimaautomatik. Für die Kombiversion CW legt man jeweils einen Tausender drauf.

Der Preis ist also eine starke Ansage für den i30 ISG. Nur billig oder echtes Überraschungsangebot? – Wir wollten es wissen!



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Hyundai i30 1.4 ISG Europe - im Test

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