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Opel Insignia Sports Tourer - im Test

Opel Insignia Sports Tourer - im Test

Platz hat man auf den vorderen Plätzen überreichlich, im Fond zufriedenstellend. Auch wenn der im Vergleich zum Außenmaß enttäuscht. Immerhin erhöhte sich der Kopfraum gegenüber jenem des Viertürers.

Die Ladeverhältnisse: 540 Liter Grundvolumen klingen, genau wie das Maximum bei umgelegten Fondlehnen von 1530 Litern, durchaus stattlich.

Doch leider gibt es Mitbewerber, die bei gleicher Größe und ebenfalls gepflegtem Äußeren deutlich mehr Ladepunkte sammeln. Etwa die Mercedes-E-Klasse: 695 bis 1950 Liter – autsch! OK, die ist deutlich teurer.

Ein Leckerbissen beim Insignia ist es, wenn die gewaltige Heckklappe aufschwingt. Sie tut es mechanisch oder (gegen Aufpreis) elektrisch und nimmt dabei die Rückleuchten mit nach oben. Die Zuladung wird somit deutlich erleichtert, denn eine größere Ladeöffnung wäre physikalisch unmöglich.

Damit man bei offener Ladeluke nicht unbeleuchtet dasteht, hat Opel darunter einen kompletten Zweit-Satz an Rück-, Brems- und Blinklichtern angebracht.

Der Laderaum ist aber nicht nur gut zugänglich, sondern auch glattflächig und selbst bei umgelegten Fondlehnen völlig eben. Die Ladekante liegt im angenehm niedrigen Bereich. Der Umlegevorgang selbst kann einhändig und in Sekundenschnelle erfolgen.

Der Innenraum bietet geschmackvoll-hochwertige Einrichtung, gut ablesbare Hauptinstrumenten und viele Knöpfchen für Nebenfunktionen.

Der Insignia Sports Tourer lässt sich gut nach vorne, aber reichlich schlecht nach hinten abschätzen. Der Blick nach hinten hat irgendwie etwas Tunnelartiges. Ein Problem, dass sich am Besten mit der Einparkhilfe („Parkpilot“, für hinten & vorne) um 500,- Euro lösen lässt.

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