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ARBÖ Classic-Rallye 3.-4. Juni

Der Weg als Ziel

Die ARBÖ Classic-Rallye findet heuer am 3. – 4. Juni im Nationalpark Gesäuses statt. Neben automobilen Highlights steht die Gegend Vordergrund.

Die Bemühungen gehen dahin, neben einer landschaftlich ansprechenden Streckenführung und einigen sportlichen Highlights auch - und vor allem - solche Old- und Youngtimer ins „Xeis“ (Gesäuse) zu locken, welche die Augen der Fans leuchten lassen werden.

Bereits jetzt sind Nennungen von über 70 Teams aus ganz Österreich und Deutschland mit 30 verschiedenen Fahrzeugmarken eingelangt, welche die rund 225 Kilometer lange Strecke in Oldtimern (also in Fahrzeugen, die 25 Jahre und älter sind), oder in Youngtimern, für die ein Mindestalter von 15 Jahren gilt, zurücklegen werden.

„Auch dieses Mal ist das Spektrum der teilnehmenden Fahrzeuge wieder sehr umfangreich“, freut sich Rallye-Organisationsleiter Kurt Gutternigg vom ARBÖ Admont über den großen Zuspruch für die etablierte Veranstaltung.

Im Gegensatz zum Motorsport mit "aktuellen" schnellen Fahrzeugen findet der Motorsport mit älteren Fahrzeugen zumeist in einer gemäßigteren Atmosphäre statt – ohne dabei jedoch andeuten zu wollen, dass beim Fahren mit Old- und Youngtimern weniger Ehrgeiz vorhanden wäre, aus dem jeweiligen Wettbewerb als Sieger hervor zu gehen.

Nur die Aufgabenstellung ist eine andere: Während die Rallyeprofis mit ihren hochtechnisierten Rennwagen die abgesteckten und abgesperrten Sonderprüfungen wie bei der ARBÖ Rallye am 23. / 24. September auf Bestzeit durchfahren und am Ende derjenige der Sieger ist, welcher am wenigsten Zeit "ver- oder gebraucht" hat, ist im Classic-Rallyesport für jede so genannte Sollzeit-Prüfung eine bestimmte Zeit oder ein Schnitt vorgegeben, welche die Teams auf die Zehntel- oder gar Hundertstel-Sekunde genau erreichen müssen.

Das „gleichmäßige Fahren“, sowie das Einhalten einer vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit zählen hier am meisten. Eine weitere Art von Gleichmäßigkeitsprüfung ist die von den Teilnehmern im Verlauf einer Veranstaltung zweimal in identischer Form zu absolvierenden Strecke, wobei hier die Schwierigkeit besteht, im zweiten Durchgang so genau wie möglich die Zeit des ersten Durchganges zu fahren.

Bei dieser Prüfung gibt sich jeder Teilnehmer selbst seine Zeit vor – diese Art von Wertung findet beim Bergsprint in Weng im Gesäuse am 3. Juni mit Start um 17.30 Uhr statt.

Hier wird die Abweichung in Hundertstel-Sekunden gemessen, und Sieger ist am Ende jenes Team, welches am meisten ´Nuller`, also die geringste Abweichungen aufzuweisen hat. Der verantwortliche Fahrtleiter Kurt Gutternigg verrät, dass die Teilnehmer dort in besonderer Weise gefordert sind.

Auf deren Zeitgefühl – und natürlich auf das ´Zusammenspiel` zwischen dem sensiblen Gasfuß des Fahrers und dem Beifahrer (Konzentration mit der Stoppuhr) – kommt es an, um das Ziel auf die Hundertstel-Sekunde genau gleich zu erreichen.

Wer dann auch noch das nötige Quäntchen Glück mitbringt, wird als Sieger hervorgehen.

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