Classic

Inhalt

Jubiläum: 60 Jahre Maserati 5000 GT

Rare Ware

Aus dem Wunsch des Schah von Persien nach mehr Leistung wurde Wirklichkeit und am Ende der Maserati 5000 GT, der jetzt Jubiläum feiert.

Foto: Michael Furmann

Im Grunde hat Reza Pahlavi Schuld. Denn der letzte Schah von Persien testete Ende 1958 einen Maserati 3500 GT und war begeistert. Aber: Er wollte eine Leistungssteigerung. Aus dem Wunsch wurde Wirklichkeit und am Ende der Maserati 5000 GT, der jetzt Jubiläum feiert. Denn exakt 60 Jahre ist es her, dass Maserati auf dem Turiner Automobilsalon den 5000 GT vorstellte.

Das erste Exemplar besaß eine Karosserie der Carrozzeria Touring. In Gedenken an seinen berühmten Initiator erhielt es den Spitznamen "Schah von Persien". Insgesamt wurden nur drei Fahrzeuge in dieser Ausführung produziert. Das 1960 auf dem Genfer Autosalon gezeigte Exemplar hatte bereits Modifikationen am Motor erhalten.

Augenscheinlicher waren die vielen verschiedenen Karosserieausführungen des 5000 GT. Praktisch die gesamte Elite der italienischen Automobil-Designer ließ es sich nicht nehmen, einen Entwurf beizusteuern. So stammten die Karosserien von Allemano, Pininfarina, Monterosa, Ghia, Bertone, Frua, Michelotti und Vignale.

Der 5000 GT war in Bezug auf seine Leistungsfähigkeit und seine Exklusivität ein Automobil für Superstars. Aufgrund seines außergewöhnlichen Charakters und des hohen Preises entstanden zwischen 1959 und 1964 lediglich 34 Exemplare. An Leistung wurden aus dem 4,9-Liter-V8 340 PS geholt, die Steigerung gegenüber dem 3500 GT mit Reihensechszylinder-Motor betrug somit Schah-gerechte 110 PS.

Drucken

Ähnliche Themen:

14.11.2019
Z wie Zéda

Die lange Ära des Maserati GranTurismo in Modena ist vorbei, der Zéda ist das letzte Exemplar. Künftig wird das Coupé in Turin produziert.

Formel 1: News Alonso: Comeback im Regelwechseljahr

Fernando Alonso will unbedingt in die Formel 1 zurück - doch erst 2021, nächstes Jahr möchte er es locker angehen, mit Fokus auf Indy 500...

MotoGP: Hintergrund Wie hoch ist der Puls im MotoGP-Rennen?

Maverick Vinales und Jack Miller ließen in dieser MotoGP-Saison ihre Herzrate auf der Strecke live messen - interessante Ergebnisse...

Nackt unter Strom EICMA: RevoNEX - Elektro-Bike von Kymco

Auf der Mailänder EICMA feierte das Naked-E-Bike Kymco RevoNEX Premiere. Der Strom-Sportler sprintet in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Gut gebrüllt Peugeot 2008 und e-2008 - erster Test

Neue Optik, neue Technik: Die zweite Generation des Peugeot 2008 trumpft nicht nur mit der Elektrovariante e-2008 auf. City-SUV im ersten Test.