CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
BMW Art Cars virtuell erlebbar

Klassik trifft Moderne: 3.0 CSL, M3 und Co in der App versammelt

BMW bezeichnet es als Ausstellung der besonderen Art: Die berühmten Art Cars, deren Tradition 1975 mit dem von Alexander Calder gestalteten Rennwagen begann, sind über die App von Acute Art in Augmented Reality zu sehen

Mag. Severin Karl

Es ist das 50-jährige Jubiläum des Kulturengagements von BMW. Die Bayern haben sich dafür mit Acute Art zusammengetan, um eine besondere AR-Ausstellung auf die virtuellen Räder zu stellen. In der kostenlosen Acute Art App (erhältlich im App Store und über Google Play) lässt sich die beliebte BMW Art Car Collection vor ungewöhnlichen Hintergründen bewundern.

Noch sind aber nicht alle Modelle in der App eingetroffen. Bis zur Art Basel, die am 24. September beginnt, trudeln die bunten BMW-Modelle ein – schließlich soll man einen Grund haben, noch öfter das Smartphone zur Hand zu nehmen. Auf jeden Fall schon zu sehen sind der 3.0 CSL, den Alexander Calder 1975 gestaltet hat, die M3 von Michael Jagamara Nelson (1989) bzw. Ken Done (ebenso 1989), der 535i von Matazo Kayama (1990) oder – um einen Sprung in die aktuellere Zeit zu vollführen – der M3 GT2 von Jeff Koons (2010) und der M6 GTLM von John Baldessari (2016). On drinnen, unter freiem Himmel oder an gänzlich unerwarteten Orten: Alle Fahrzeuge können virtuell und rundherum in 360-Grad-Ansicht besichtigt werden.

„Die BMW Art Cars sind ein wesentlicher Bestandteil des 50-jährigen kulturellen Engagements von BMW. Endlich betreten sie die digitale Welt und sind überall und für jeden zugänglich. Ich bin begeistert von der Zusammenarbeit mit Acute Art, da wir beide nach Innovation und Spitzentechnologie streben. Ich kann es kaum erwarten, die Art Cars in meinem Wohnzimmer zu platzieren und mich hinter das Steuer dieser außergewöhnlichen Meisterwerke zu setzen!“, so Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb.

Einziger Wermutstropfen: Wer ein "altes" Smartphone besitzt, wird eventuell nicht ganz happy damit werden, denn auf High-End-Telefonen mit neuester Software funktioniert die App am besten. Genannt werden iPhone X oder neuere bzw. Samsung Galaxy S8 oder gleichwertige Modelle.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Gleich, aber nicht

Helden auf Rädern: VW Mitra

Dieser VW Transporter ist kein VW Transporter. Oder zumindest nur teilweise. Jedenfalls nicht so, wie man es anhand der Optik vermuten würde. Eine wirre Geschichte, die nicht lange gutgehen konnte.

Zwischen Kaiserwetter und Temperatursturz

Flachgau-Höllental Spring Classic 2025

Leider hatten sich nur 25 Teilnehmer zu dieser tollen Rallye am 4. und 5. April 2025 angemeldet. Ich kann allen Nicht-Teilnehmern nur sagen: Ihr habt was versäumt.

Wenig Auto, viel Design für viel Geld – eine Idee, die hätte funktionieren können. Die Optik eines Bonsai-Mercedes war für den Gurgel XEF dann aber doch zu wenig.

Der internationale Kompromiss

Helden auf Rädern: Monteverdi Safari

Wenn keiner mehr luxuriöse Sportwagen möchte, liegt die Lösung nicht immer bei preisgünstigen Modellen. Luxuriöse Offroader sind eine probate Alternative, und so verhalf der Safari Monteverdi zum größten Erfolg der Firmengeschichte.

Selten lag die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn so nahe beinander wie beim Fiat Multipla. Da passt es nur gut, dass ihm sogar ein Leben nach dem Tod vergönnt war. In China. Als Elektroauto.

Schiebung will geformt sein

Helden auf Rädern: Renault Estafette

Wenn sich ein Player nicht an die Spielregeln hält, muss man kreativ werden, um noch mitmischen zu können. Renaults Weg zum Estafette war etwas steinig und warf irgendwie alle Pläne über den Haufen, die man für die Marke hatte.