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Auch Maserati kommt am Hybrid nicht vorbei

Maserati schickt jetzt ein Elektroauto ins Rennen um die Gunst der Kunden. Der Ghibli Hybrid soll einen Meilenstein in der Geschichte der Sportwagenmarke setzen. Der Ghibli Hybrid wird ab Herbst 2020 im Maserati-Werk in Grugliasco bei Turin gefertigt. Der Preis wird in Deutschland bei rund 69.400 Euro inklusive Mehrwertsteuer liegen.

Die Maserati-Interpretation des Hybridantriebs beruht auf der Idee, mehr Leistung bei zugleich weniger Verbrauch und geringeren Emissionen zu erreichen. Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit MultiAir-Technologie nutzt ein 48-Volt-Hybridsystem, das eine Energierückgewinnung beim Verzögern ermöglicht.

Zusammen ist der Antrieb 243 kW/330 PS stark und macht den Ghibli Hybrid 255 km/h schnell. Er beschleunigt in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Damit erreicht er annähernd das Leistungsniveau des Ghibli 350-PS-V6-Motors, benötigt dazu laut Maserati aber 25 Prozent weniger Kraftstoff.

Das 48-Volt-Hybridsystem beruht auf vier Bausteinen: Riemen-Starter-Generator (RSG), Hochvoltbatterie, E-Verdichter und DC/DC-Wandler. Der RSG fungiert als Lichtmaschine und ermöglicht während der Verzögerungsphasen die Rückspeisung der freiwerdenden Energie und das Laden der Batterie.

Die Batterie speist den E-Verdichter des Motors, der seinerseits mit dem klassischen Turbolader zusammenarbeitet. Die Aufgabe des E-Verdichters besteht darin, den Turbolader bei der Leistungsentfaltung des Motors im unteren Drehzahlbereich zu unterstützen. Die Strategie des Hybridsystems ist dabei so ausgelegt, dass der E-Verdichter bei Bedarf über die Batterie oder den RSG stets zur Verfügung steht.

mid/arei

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