FAMILIENAUTOS

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Wenn die Diana mit der Laura …
Christian Houdek

Škoda Octavia Combi im Familienautos-Test

In vielen Tests wird er als der Beste aller Zeiten gelobt. Diana und Doris, Testerinnen der ersten Stunde, sind vom neuen Škoda Octavia Combi jedenfalls hingerissen. Das lag nicht nur an seinem groß­artigen Auftritt und den tollen Simply-clever-Features, sondern auch an Laura …

Petra Walter

Mir ist kalt“, flötet Diana trotz Außentemperatur von 25 Grad Celsius. „In Ordnung, vorne links wird es gleich wärmer“, antwortet Laura. Diana strahlt. Laura, die neue Sprachassistentin von Škoda, hat nicht nur freundlich geantwortet, sondern auch prompt agiert. Laura versteht nicht nur ganze und fließend gesprochene Sätze, sondern beherrscht sechs Sprachen, reagiert schnell und flexibel und stellt geradezu eine natürliche Gesprächs­atmosphäre her. So lustig! Diana will gar nicht mehr vom Fahrersitz weg und plappert munter mit Laura weiter. Bis diese dann doch irgendwann „aussteigt“ – in der Regel kommen Anweisungen ja doch nicht von knapp sechsjährigen piepsigen Kinderstimmen.

Clever und smart
Bevor Diana aber grummelig wird, weil Laura schweigt, locken wir sie mit neuen fantastischen Simply-clever-Features durchs ganze Auto. Ob integrierte Schlaf-Kopfstütze, Regenschirm in der Fahrertür oder Ablage­taschen für Smartphones an den Rückenlehnen der Vordersitze: Den klugen Ideen, die Fahrern und Passagieren das Leben nicht nur erleichtern, sondern sie erfreuen, sind im Octavia keine Grenzen gesetzt. Doch schauen wir uns Škodas Bestseller im Detail an!

Ganz schön genial
Der Neue ist ein wenig länger und breiter als sein Vorgänger, wodurch die an sich schon enorme Geräumigkeit und auch das „Raumgefühl“ nochmals gewachsen sind, ebenso die bereits üppige Kniefreiheit für die hinten Sitzenden. Auch im Combi-Kofferraum ist nun um 30 Liter mehr Platz – der oft strapazierte Begriff „Raumwunder“ trifft’s auf den Punkt und MUSS einfach herangezogen werden. Gelungen ist dies durch viele kleine „schmälernde“ Maßnahmen bei Türverkleidung oder Mittelkonsole. Dafür langt der Octavia bei neuen, weichen und hochwertigen Materialien bei Türverkleidungen oder Armaturenbrett ins Volle.

Am Rädchen drehen
Bei der Gestaltung des Innenraums gibt es an dieser Stelle vorerst tosenden Applaus. Für die Rändelrädchen am Lenkrad und Direktwahltasten für wichtige Fahrzeugfunktionen! Denn wegen Lautstärke- oder Temperaturregelung will niemand auf noch so schönen und großen
Displays rumdrücken oder wischen. Design und Anordnung des frei stehenden Bildschirms, des neu gestalteten Lenkrads, der neuen, noch hochwertigeren Materialien und und und … sind ebenfalls gelungen.
Hübsche Spielerei und zur Unterhaltung von Kindern bestens geeignet sind die neue LED-Ambientebeleuchtung, die in bis zu 30 Farben erstrahlt, und die der Laune entsprechend variablen Stimmungskacheln.
Das gut zu bedienende, virtuelle Cockpit ist übrigens serienmäßig, ­optional erstmals bei Škoda ist ein Head-up-Display erhältlich.

Mit Sicherheit an Ihrer Seite
In den vergangenen (und auch zukünftigen) Jahren rücken neben Konnektivität und Wohlbefinden vor allem die Fahrerassistenzsysteme mehr und mehr in dem Mittelpunkt bei neuen Modellen. Neben vielen bewährten elektronischen Helferlein stehen im neuen Octavia erstmal einige neue zu Ihren Diensten. Beispielsweise der Ausweichassistent: Dieser verhindert eine drohende Kollision mit Fußgängern, Radfahrern oder anderen Fahrzeugen durch kontrolliertes Ausweichen. Oder auch der Ausstiegswarner – besonders bei kleinen und bereits selbstständig werdenden Kindern sehr empfehlenswert: Dieser zeigt – nach dem Öffnen einer Tür – an, ob sich von hinten ein Radfahrer oder anderes Fahrzeug nähert.

Herz für die Umwelt
Da ein reiner Elektroantrieb zwar toll, aber nicht für jeden Bedarf der passsende Antrieb und der Škoda Octavia ein wirklich vielseitig verwendetes Auto ist, gibt es ihn mit vielen unterschiedlichen Antrieben. Sein Debüt liefert ein Plug-in-Hybridantrieb, das ist dann der Octavia iV.
Dazu gibt es äußerst effiziente Dieselmotoren mit durchschnittlichen WLTP-Verbrauchswerten bis zu 3,9 Litern, die bis zu 80 Prozent weniger Stickoxide ausstoßen. Oder auch verbesserte Benzinmotoren, die erstmals auch mit Mild-Hybrid-Technologie ausgerüstet sind, und nach wie vor einen G-Tec mit Erdgasantrieb.
In unserem FAMILIENAUTOS-Test hatten wir einen mit 115 PS ausgestatteten TDI, durch die geringe Geräuschkulisse kaum als Diesel erkennbar, fein und willig zu fahren, mit satter Straßenlage auf jedwedem Untergrund – wirklich ein Genuss auf jedem Meter und bei noch so kurzer Strecke. Eine Empfehlung für alle.

Škoda Octavia Combi Premium TDI in Daten & Fakten

Preis: 38.190,64 € (Basismodell ab 23.300,– €) | Leistung: 115 PS/85 kW | 0–100 km/h in 10,4 sec | Antrieb: Frontantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe | Ø Verbrauch lt. Hersteller (im Test): 4,4–5,1 (4,8) /100 km | Ø CO2-Emission lt. Hersteller: 117–135 g/km | Kofferraum: 640–1.700 | 5 Sitzplätze | 2 kindersitztaugliche Fondplätze

Resümee: Ein Familienfreund und die combifizierte Variante der eierlegenden Wollmilchsau
Was uns gefällt: das Design, die Simply-clever-Features, der viele Platz
Was uns fehlt: auch nach angestrengtem Grübeln: nichts
Familienbonus: Assistentin Laura! – sorgt auch bei stundenlanger Fahrt für beste Unterhaltung

Weitere Artikel:

Toyota Yaris gewinnt, Fiat 500 und Cupra Formentor dahinter

The Car of the Year 2021 steht fest

Am Ende war es nicht mal wirklich knapp: Der Toyota Yaris sichert sich mit komfortablem Abstand die Auszeichnung zum "Car of the Year 2021" vor dem Fiat New 500 und dem Cupra Formentor.

Scharf gezeichnet und unkonventionell angetrieben

Neuer Nissan Qashqai vorgestellt

Die dritte Generation des Nissan Qashqai wurde erneut in Europa für Europa entwickelt. Auf Basis der neuen CMF-C Plattform stellte Nissan so am Ende nicht nur ein überaus mutig designtes, sondern auch mit Mild-Hybrid und E-Antrieb ohne aufladbarem Akku sehr interessant angetriebenes auf die Räder. Im Sommer 2021 soll er in den Handel kommen.

Kennen Sie den?!

Trabant-Buggy aus Ungarn

In den 1960er Jahren schwappte der Buggy-Wahnsinn nach Europa. Damals entdeckte János Kesjár jr., ein bekannter ungarischer Rennfahrer, in Westdeutschland einen solchen frühen Buggy. Nach seiner Rückkehr nach Ungarn beschloss er, sein eigenes „Fun-Car” zu entwickeln.

Updates für Bonneville- und Speed Twin-Bikes

Triumph stellt neues Modelljahr vor

Umfangreiche Weiterentwicklung bei Triumph für das Modelljahr 2021: Zahlreiche Motorräder profitieren dadurch von umfassenden Updates - inklusive verbesserter Performance, neuen Ausstattungsdetails und einem Plus bei Stil und Charakter.