MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Wolff: Mercedes vorerst ohne Anteile

Solange die wirtschaftliche Zukunft der Formel-1-WM unklar ist, will sich Mercedes trotz intensiver Debatten nicht daran beteiligen.

Mercedes dürfte in naher Zukunft keine Anteile an der Formel-1-WM erwerben. Wie Toto Wolff, der Sportchef des Werksteams, erklärte, ginge es dem Hersteller weniger um eine Teilhabe an der Serie als um Klarheit bezüglich deren wirtschaftlicher Perspektive nach dem Auslaufen der aktuellen Rahmenverträge. "Einfach nur Anteile zu kaufen, ist nicht in unserem Interesse. Uns geht es darum zu verstehen, was nach 2020 geschieht, bezüglich der Preisgeldverteilung und der Rechte", stellte Wolff klar.

Der neue Formel-1-Mehrheitseigner Liberty Media könnte für neue Verhältnisse sorgen, sobald die von Ex-Geschäftsführer Ecclestone mit den Teams bilateral ausgehandelten Abkommen keine Gültigkeit mehr besitzen. In Erwägung gezogen worden sei das Angebot des neuen Bosses Chase Carey aber durchaus. "Wir hatten einige Besprechungen zu dem Thema und haben diskutiert, was wir tun sollten", meinte Wolff und schloß nicht aus, den Anteilskauf nachzuholen, sobald die Zukunft geklärt sei.

Von der Liberty-Offerte an die Teams, sich zum Vorzugspreis, aber mit beschränkten Mitspracherechten, an der Rennserie zu beteiligen, hat bisher nur Ferrari Gebrauch gemacht. Die Scuderia hat im März fast drei Millionen Euro investiert, auch McLaren und Red Bull Racing haben bereits loses Interesse bekundet. Jedoch dürften beide Rennställe – genau wie das Mercedes-Werksteam, an dem der Daimler-Konzern zu 60 Prozent beteiligt ist – abwarten wollen, was ihnen nach 2020 blüht.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen