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1. Etappe: Startschuss in Arras

Insgesamt 323 Autos, LKW´s und Motorräder sind im nordfranzösischen Arras von der Startrampe gerollt, auf der ersten Etappe ging´s allerdings noch nicht um Zeit...

Bernhard Eder

Pünktlich um 20 Uhr ist Freitag (28.12.) Abend im nordfranzösischen Arras der Startschuss zur 24. Auflage der Rallye Dakar erfolgt. An einem knackig kalten Winterabend sind auf dem "Place des Héros", dem Heldenplatz von Arras, 170 Motorräder, 118 Autos und 35 LKW´s von der Startrampe gerollt, um die 465 Kilometer lange erste Etappe nach Chateauroux in Angriff zu nehmen.

Tausende Zuschauer jubelten den Teilnehmern aus 34 Nationen zu, die in den nächsten zweieinhalb Wochen den insgesamt 9.436 Kilometer langen Marathon durch Frankreich, Spanien und Afrika zu absolvieren versuchen. Für einen prominenten Starter gab´s von den Fans besonders viel Applaus: Frankreichs Alt-Rockstar Johnny Hallyday...

Auf dem ersten Abschnitt von Arras nach Chateauroux ging´s noch nicht um Zeit, die allgemeine Devise lautete: ankommen und Material schonen. So richtig ernst wird´s erst heute Samstag: da steht die insgesamt 598 Kilometer lange 2. Etappe von Chateauroux nach Narbonne auf dem Programm, auf der auch erstmals um Sekunden gekämpft wird.

Im Croisiere Activity Park von La Souterraine findet eine 6 Kilometer lange Sonderprüfung statt, viele Tausende Zuschauer werden dem mit Spannung erwarteten Spektakel beiwohnen: die Rallye gewinnen kann man hier mit einer guten Zeit sicher noch nicht, sich einen ordentlichen Rückstand einhandeln freilich allemal.

Vorjahrssiegerin Jutta Kleinschmidt gab sich unmittelbar vor dem Start optimistisch: "Ich bin zuversichtlich, dass unser Auto gut genug ist, um wieder den Sieg zu holen. Die neuen Entwicklungen haben das Gesamt-Paket im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert."

Optimismus auch bei den favorisierten Motorrad-Cracks von KTM. Joan "Nani" Roma: "Die Stimmung in meinem Team ist gut. Ich habe mich gut vorbereitet und bin fit für die Rallye. Allerdings freue ich mich, wenn die langen Verbindungsetappen in Europa endlich vorbei sind und wir Marokko erreicht haben. Die steinigen marokkanischen Pisten liegen mir und mein Motorrad ist dort gut. Da fühle ich mich einfach wohl."

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