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Und was sagen Wittmanns Konkurrenten?

Raphael Sperrer:
"Wir haben in allen Bereichen nicht 100 Prozent gebracht."

Sperrer ist betrübt, gratuliert aber. „Trotzdem gebe ich zu bedenken, dass ich ohne den Defekt in Hartberg Meister geworden wäre. Aber man muss sagen: Wir haben alle im Team auf verschiedenen Gebieten nicht 100% gebracht, und auch ich machte Fehler. Toyota und die Tuner haben dagegen ein tolles Paket geschnürt, vor allem zum Schluss. Sie sind aber auch flexibler, ich war darauf angewiesen, was ich für Material aus Frankreich bekomme – etwa bei der Startautomatik, die wir erst hier einsetzen konnten. So konnte ich nun mit 6800 Umdrehungen statt mit 5500 starten. Entscheidend war aber letztlich, dass wir am Freitag den Reifenschaden hatten. Ich musste auf der Felge fahren – ohne diese 45 Sekunden Zeitverlust wäre ich vorne geblieben.“

Bitter für Sperrer, dass der gesamte Peugeot-Stab im Waldviertel feiern wollte: „Sie wollten den Titel, und ich habe ihn nicht geholt.“ Trotzdem soll es 2002 weitergehen mit den Löwen in der ÖM: „Wir müssen die Erfahrungen nützen!“ Ob auch ein WM-Einsatz kommt, ist unklar.

Ein WM-Star war dagegen der Held im Waldviertel: Manfred Stohl glänzte im Toyota – auch motiviert von Sperrer, der sich am Freitag noch davon überrascht gezeigt hatte, „das Stohl vom Speed mit uns mitkommt“. Solcherart geladen riss der Weltmeister am Samstag alles nieder. Co-Pilot Peter Müller: „Sensationell – wir sind erst am Dienstag aus Australien zurückgekommen. So was macht echt Spaß!“

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