MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Briatore lobt Button

Jenson Button´s Ansehen beim Renault-Teamchef ist merklich gestiegen - WM-Punkte sind halt immer noch das beste Argument...

Michael Trawniczek

Hero - Loser - Hero....

Letztes Jahr noch musste sich Jenson Button mit teilweise herber Kritik seines Teamchefs Flavio Briatore auseinandersetzen. Der Renault-Boss machte sich über den Briten lustig, wie er das zuvor auch schon bei Alex Wurz getan hatte, als dieser regelmäßig langsamer war als Teamkollege Fisichella.

Button sei ein "Playboy", er sei unkonzentriert und setze die falschen Prioritäten, so Briatore bei jeder Gelegenheit. Ein Rauswurf des im Jahr 2000 bei Williams kometenhaft aufgestiegenen Wunderrookies hätte zu diesem Zeitpunkt wohl wenige überrascht.

Nach zwei Saisonrennen des Jahres 2002 scheint alles vergessen und vergeben zu sein. Button beeindruckte mit seiner Fahrt in Malaysien, als er bis kurz vor Schluss den dritten Rang belegte und nur durch ein technisches Problem auf Rang 4 abrutschte. Zuvor legte er sich mit Größen wie Juan Pablo Montoya oder Michael Schumacher an - ganz im Stile seines Einstiegsjahres.

Button und sein Vorgesetzter hatten zuvor eine Aussprache beim gemeinsamen Winter-Training in Kenia. Dass Flavio Briatore seine Meinung über Button geändert hat, dürfte aber einzig an der tollen Performance des jungen Briten liegen.

Briatore erklärte gegenüber dem britischen "Independent": "Jenson wirkt viel stärker in diesem Jahr. Er hatte 2001 eine sehr frustrierende Saison. Es ist schwierig für einen jungen Fahrer, mit einer solchen Situation klar zu kommen. Es war einfach unmöglich. Ich glaube, dass sich Jenson komplett verändert hat."

Briatore setzt zur weiteren Lobeshymne an: "Jenson hat sein Managment gewechselt, was ihm scheinbar sehr gut getan hat. Er ist jetzt auch viel mehr involviert, was die technische Entwicklung betrifft. Die gesamte Zusammenarbeit mit dem Team ist einfach viel besser geworden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

FIA-Meeting am Donnerstag

Welche Optionen hat die Formel 1?

Am Donnerstag trifft sich die Formel-1-Elite, um über die neuen Regeln zu reden: Doch was kann überhaupt kurzfristig verändert werden?

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm