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Das Führungs-Duo überschlägt sich

Manfred Stohl legt sein WRC auf der eisglatten 1. SP des Tages auf's Dach, Raphael Sperrer überschlägt sich beim Ausweichmanöver.

Äußerst turbulent startete die Pirelli Lavanttal-Rallye in die frühen Morgenstunden des zweiten Tages. Auf der 13,2 Kilometer langen Sonderprüfung Weissenbach, die als SP 8 gefahren wurde, hatte Leader Manfred Stohl nach ca. 5 Kilometer auf der spiegelglatten Fahrbahn Probleme und überschlug sich mit seinem Fahrzeug, das auf dem Dach mitten auf der Strecke liegen blieb.

Der hinter ihm gestartete Raphael Sperrer versuchte vorbeizukommen, musste dabei die Strecke verlassen und überschlug sich ebenfalls. Beide schafften danach noch die Fortsetzung der Fahrt sowie die anschließende 9. SP, Sperrer liegt nun 15 Sekunden vor Stohl, dessen Fahrzeug sich in der Servicezone schwer lädiert zeigt.

Stohl erklärt den Unfallhergang:“ Nach dem Start fühlte ich mich sehr wohl, wir hatten viel Grip und ich konnte sehr zügig fahren. Plötzlich in einer Rechtskurve war Eis, ich flog gegen die Böschung, der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Danach konnten wir die Fahrt fortsetzen. Durch den Unfall hat sich auch der Turboschlauch gelöst, so dass ich auf der SP 9 gegenüber Sperrer viel Zeit verloren habe.“

Sperrer schilderte in der anschließenden Servicezone das Unfallgeschehen folgendermaßen: „Ich wollte eine Rechtskurve ca. 5 Kilometer nach dem Start passieren, plötzlich lag der Wagen von Stohl quer auf der Fahrbahn, auf dem Dach. Ich wollte trotz des Eises auf der Fahrbahn über eine Böschung ausweichen, hatte aber wenig Chancen, unser Auto überschlug sich ebenfalls und blieb so wie der Wagen von Stohl auf dem Dach liegen.“

Beide WRC`S wurden durch die Unfälle relativ stark beschädigt, wurden dann in der Servicezone so gut es ging repariert und können so die Rallye fortsetzen.

Für eine echte Überraschung sorgte der junge Gruppe N Pilot Rupert Schachinger, der auf der SP 9 sensationell die drittbeste Zeit noch vor Beppo Harrach herausfahren konnte. Trotzdem konnte Harrach sich in der Gesamtwertung auf Rang Drei nach vor schieben und liegt somit vor beiden italienischen WRC's.

In der Dieselwertung baure Willi Stengg seine Führung gegenüber Andreas Waldherr auf fast drei Minuten aus, die Fiat Stilo Rallye Trofeo führt Karim Pichler mit über 5 Minuten Vorsprung auf Lokalmatador Marcus Leeb an.

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