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Ein hartes Stück Arbeit für Aiello

Titelverteidiger Laurent Aiello kommt zusehends unter Druck, in der zweiten Halbzeit muss er gegenüber Leader Albers ganze 14 Punkte gutmachen.

Rückrunde und Aufholjagd – unter diesem Motto startet die DTM auf der Traditionsrennstrecke Donington Park (GB) nahe Birmingham in die zweite Halbzeit. „Die Situation in der Meisterschaft ist noch offen“, sagt der amtierende Champion Laurent Aiello.

Gerade 14 Punkte trennen Aiello (Abt-Audi TT-R) auf Tabellenplatz fünf vom Führenden, dem dreimaligen Saisonsieger Christijan Albers (AMG-Mercedes CLK, 36 Punkte). Dazwischen drängeln sich die beiden Mercedes-Benz-Fahrer Bernd Schneider (35 Punkte) und Marcel Fässler (29 Punkte), sowie auf Rang vier Peter Dumbreck (Opel Astra V8 Coupé, 23 Punkte). Im vergangenen Jahr war Aiello zur Halbzeit der Konkurrenz bereits um 25 Punkte enteilt.

Opel-Ass Peter Dumbreck: „Donington ist für Opel wie maßgeschneidert“

„Donington ist ein sehr schneller, flüssiger Kurs mit vielen, tollen schnellen Kurven“, beschreibt das englische Opel-Ass Peter Dumbreck seine Heimstrecke. „Ich denke an ‚Old Hairpin’ oder „Craner Curve’, die wir mit Vollgas fahren. Da kommen wir mit etwa 250 km/h bergab an und schalten gerade mal einen Gang runter – super. Diese Strecke macht mir Spaß und liegt mir. Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist die Charakteristik des Kurses für unser Coupé wie maßgeschneidert.“

Bereits im vergangenen Jahr platzierte Opel-Fahrer Manuel Reuter den Astra in Donington auf der Pole Position. Dumbreck ist überzeugt, „dass wir uns auf hoch spannendes Rennen gefasst machen können.“ Auch seinem Opel-Kollegen Alain Menu gilt der Lauf als Heimspiel: Der Schweizer war zwei Mal Britischer Tourenwagen-Meister und wohnt seit Jahren mit seiner Familie auf der Insel.

Vorjahressieger Jean Alesi: „Für mich ist Donington etwas ganz Besonderes“

„Für mich ist es etwas ganz Besonderes, nach Donington zu kommen, und dies nicht nur wegen der wunderschönen Rennstrecke und meinem ersten DTM-Sieg im vergangenen Jahr“, sagt Mercedes-Star Jean Alesi.

„Ich besuche immer das dortige Rennwagen-Museum von Rennstrecken-Besitzer Tom Wheatcroft. Es beherbergt faszinierende Schätze. Ich freue mich, auf der Rennstrecke dieses Gentleman zu fahren – er liebt Racing genauso wie ich.“ Außerdem mag der Franzose die englischen Fans: „Sie sind so herzlich und enthusiastisch.“

Auch der junge Brite Gary Paffett fiebert dem Rennen entgegen: „Ich erwarte viele Freunde und Familienmitglieder.“ Mercedes-Benz-Sportchef Norbert Haug: „Die DTM geht in ihre zweite Saisonhälfte. Sie hat in den ersten fünf Rennen guten und spannenden Sport gezeigt und Titelchancen gibt es – wie in der Formel 1 – noch mindestens für vier Fahrer.“

Champion Laurent Aiello: „Wir sind gerüstet zur Aufholjagd“

„Für mein Team Abt und mich beginnt jetzt die Rückrunde“, konstatiert der amtierende Champion Laurent Aiello, der 1999 souverän den Titel in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft geholt hatte.

„Wir haben in der fünfwöchigen Sommerpause hart gearbeitet und fühlen uns bestens gerüstet für die zweite Halbzeit. Jetzt beginnt die Aufholjagd!“ Während zweier problemloser Testtage in Italien, mit Aiello, Christian Abt, Mattias Ekström und Martin Tomczyk, wurde weiter an der Performance des Abt-Audi TT-R gefeilt.

„Zwar sind die Möglichkeiten durch das strenge technische Reglement der DTM begrenzt“, so Teamchef Hans-Jürgen Abt. „Aber wir finden eben doch noch immer einige Details, die sich verbessern lassen.“

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