MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Hockenheim

Gary Paffett läutet DTM-Finale mit Bestzeit ein

Mercedes-Pilot und Vizemeister-Anwärter Gary Paffett markiert die Bestzeit vor seinem schärfsten Gegner Christijan Albers, Ekström Dritter.

Der Testtag zum Auftakt des DTM-Finalwochenendes der DTM 2004 bot Spannung pur. Die abtrocknende Strecke führte zu immer besseren Rundenzeiten – und ständig wechselnden Spitzenreitern von allen Marken.

Am Ende hatten wie schon am Vormittag die beiden Mercedes-Fahrer Gary Paffett (1:35,201 Minuten) und Christijan Albers die Nase vorn. Der Abstand betrug lediglich 35 Tausendstelsekunden.

Dritter wurde der neue DTM-Champion Mattias Ekström (Audi). Paffett und Albers kämpfen am Sonntag beim zehnten und letzten Lauf um den zweiten Platz in der Gesamtwertung, Tom Kristensen kann sich im Audi A4 DTM noch Rang drei holen.

Auch Opel gelang ein guter Wochenendauftakt: Marcel Fässler, Timo Scheider, Peter Dumbreck und Manuel Reuter platzierten ihre Opel Vectra GTS V8 in den Top Ten.

Gary Paffett (C-Klasse AMG-Mercedes): „Der zweite Test war bis zum Schluss sehr interessant. Die äußeren Bedingungen waren nicht ideal, aber ich denke, wir haben für morgen eine gute Grundlage geschaffen.“

Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt): „Der zweite Test verlief sehr gut, obwohl die Streckenbedingungen sehr wechselhaft waren. Es war der spannendste Freitagstest der Saison, da die Bestzeiten dauernd wechselten. Ich habe gemerkt, dass Mercedes hier nicht unschlagbar ist.“

Marcel Fässler (OPC Team Phoenix): „Wir haben relativ lange warten müssen, bis die Strecke einigermaßen abtrocknete. Eigentlich war auch am Ende nur die Ideallinie richtig trocken. Wir haben versucht, eine gute Balance zu finden. Wenn es morgen trocken ist, bin ich guter Dinge.“

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Hockenheim

- special features -

Weitere Artikel:

Bekommt Gasly Podium zurück?

FIA-Anhörung um Podium von Gasly steht

Die FIA hat bestätigt, dass noch in dieser Woche über die Aufhebung der Strafen verhandelt wird, die Pierre Gasly in Monaco einen Podiumsplatz gekostet haben

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Adrian Newey über Upgrade & Alonso-Verbleib

Aston-Martin-Upgrade in Ungarn wird "ein großer Schritt"

Adrian Newey hofft auf einen Verbleib von Fernando Alonso bei Aston Martin - doch dafür müsse ihm der richtige Weg aufgezeigt werden. Am besten mit dem Upgrade, das in Ungarn eingesetzt wird und ein "großer Schritt" sein soll...

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.