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Ralf Schumacher muss weiter pausieren!

Hegte Ralf Schumacher bislang noch Hoffnungen, sein Comeback in Monza geben zu können, so schob seine Versicherung am Dienstag einen Riegel vor.

Ralf wird somit weder diese Woche bei den dreitägigen Testfahrten in Monza noch beim Großen Preis von Italien am übernächsten Wochenende teilnehmen.

Ersetzt wird der Deutsche, der seit seinem schweren Unfall beim USGP die Brüche seiner Brustwirbel T11 und T12 ausheilt, erneut vom Brasilianer Antonio Pizzonia, der am vergangenen Wochenende nur durch einen technischen Defekt an seinem ersten Podestplatz gehindert wurde.

Der Grund für Ralfs erneute Rennabsage ist diesmal nicht sein gesundheitliches Befinden, welches aus medizinischer Sicht einen Start erlauben würde, sondern eine fehlende Freigabe seiner Versicherung. Diese Versicherung, die Weiterzahlung des Gehalts von Ralf und sämtliche Versicherungsansprüche im Falle einer bleibenden Verletzung übernehmen würde, geht streng nach den Statuten vor. Und da für den Heilungsprozess der Wirbelsäule mindestens zwölf Wochen Pause Vorschrift sind, wird aus Ralfs „Rekordgenesung“, welche Manager Willi Weber von Beginn an angepeilt hatte, nichts. Denn Ralf befindet sich erst in der elften Woche nach seinem Indianapolis-Unfall...

„Ich lasse Ralf erst ins Auto, wenn mir die Ärzte und die Versicherung eine Unbedenklichkeitserklärung ausstellen. Oder Ralf unterschreibt, dass er im Falle eines Unfalls auf alle Ansprüche verzichtet“, beschreibt Teamchef Frank Williams die Situation. Eine solche Unterschrift lehnt Ralf jedoch ab. Der gelähmte Teamchef unterstreicht: „Ich will nicht, dass Ralf bei einem weiteren Unfall in einem meiner Autos so wie ich im Rollstuhl landet.“

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