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„5 vor 12“ hat es noch geklappt…

Karl Wendlinger, Robert Lechner und Toto Wolff pilotieren einen Ferrari 575 des französischen JMB-Teams, der Saisonauftakt erfolgt am Wochenende!

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Seit gestern ist es fix: Ein rein österreichisches Team wird „Rot-Weiss-Rot“ in der FIA-GT-Weltmeisterschaft 2004 vertreten! Karl Wendlinger, Robert Lechner und Toto Wolff werden dabei einen Ferrari 575 des französischen JMB-Teams mit Sitz in Nizza pilotieren, erster Einsatz ist bereits an diesem Wochenende im königlichen Park von Monza!

Karl Wendlinger kehrt damit nach drei Jahren in jene Serie zurück, in der er seine größten Erfolge feierte, 1999 mit der schon legendären Chrysler Viper sogar Weltmeister wurde. „Es freut mich sehr, dass dieser Deal zustande gekommen ist. Denn zum einen habe ich natürlich sehr schöne Erinnerungen an diese Serie, zum anderen glaube ich, dass das ganze Paket sehr professionell ist“, sagt der 35jährige Ex-Formel-1-Pilot aus Kufstein.

Total happy ist auch Robert Lechner: „Wir haben in den letzten Tagen sehr hart gearbeitet und sind jetzt dafür belohnt worden. Alle im Team sind sehr motiviert und blicken sehr zuversichtlich in die neue Saison. Denn mit dem Ferrari haben wir ein absolut konkurrenzfähiges Auto und mit JMB auch ein sehr professionelles Team“, so der 26jährige Salzburger, der wie Wendlinger auf einer Chrysler Viper seinen bislang größten motorsportlichen Erfolg feierte: „Der Sieg bei den 24-Stunden auf dem Nürburgring vor zwei Jahren bleibt ein unvergessliches Erlebnis.“

Für den 32jährigen Wiener Toto Wolff, der sich 2002 mit Philipp Peter ebenfalls schon in die Siegerliste eines FIA-GT-WM-Laufes eintragen konnte, steht vor allem der Patriotismus im Vordergrund: „Drei Österreicher in einem Team – das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Und wir werden auch für Österreich unser Bestes geben, werden auf unserem Auto auch den Schriftzug „Austria“ anbringen.“

Das erste von insgesamt 11 Rennen wird für die „Rot-Weiss-Rote“-Armada aber nur ein Testlauf: „Auf Grund der Zeitknappheit und der Tatsache, dass unser Auto erst drei Kilometer auf dem Buckel hat, werden wir Monza sozusagen als besseres Roll-Out ansehen“, sagt Wendlinger, „ab dem zweiten Rennen geht es dann aber richtig zur Sache“, verspricht der Tiroler.

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