MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Helmut Marko: „Entschieden wird in Salzburg“

RBR-Manager Pitchforth sprach sich gegen eine Teilung des zweiten Cockpits aus – und wurde prompt von Helmut Marko zurecht gewiesen...

Während der frischgebackene Red-Bull-Stammpilot David Coulthard bereits fleißig Interviews gibt und dabei zwar keinen WM-Titel, aber zumindest eine Überraschung für das kommende Jahr ankündigt, bleiben die beiden Kandidaten für das zweite Red-Bull-Cockpit, Christian Klien und Vitantonio Liuzzi weiter im Ungewissen. Geht es nach einem Bericht der Salzburger Nachrichten werden die beiden sogar noch „weit in das neue Jahr hinein“ mit dieser Ungewissheit leben müssen.

Gerhard Kuntschik von den SN hat sich bei Red-Bull-Motorsportbetreuer Helmut Marko erkundigt, dieser erklärte: „Wir haben viel Zeit zum Abwägen aller Fakten und brauchen uns mit der Verteilung der Plätze nicht beeilen.“

Hinter den Kulissen scheint ein Richtungsstreit zwischen dem österreichischen und dem britischen Teil des Teams zu toben. David Pitchforth, der von Jaguar Racing übernommene Geschäftsführer, soll jene Überlegungen, wonach Klien und Liuzzi alternierend in den zweiten Red-Bull-Boliden steigen könnten, als unpraktikabel und sinnlos verworfen haben. Dietrich Mateschitz hat erst unlängst erklärt, er könne sich ein solches „Car Sharing“ sehr wohl vorstellen. Hätte ein Pilot ein schlechtes Rennen, könnte beim nächsten Grand Prix der andere übernehmen, hätte er aber gerade einen „guten Lauf“, könnte er im Auto sitzen bleiben.

Für seine negative Einstellung zu dem „Car Sharing“ erntete Pitchforth ein heftiges Machtwort des Motorsportbetreuers. Helmut Marko erklärte in Richtung Milton Keynes: „Der Herr Pitchforth soll zur Kenntnis nehmen, dass er Angestellter und nicht Inhaber ist. Entschieden wird in Salzburg.“

Übrigens soll Vitantonio Liuzzi dem Bericht zufolge einen „aus dem Red-Bull-Juniorteam weiterlaufenden Vertrag“ haben, Christian Klien hingegen müsse „vertragslos in die Zukunft gehen“. Dass Liuzzi, der sich bereits wie auch sein Kollege Klien gegen ein „Car Sharing“ ausgesprochen hat, ein Jahr bei Jordan Rennerfahrung sammeln könnte, zieht Helmut Marko nicht in Betracht. Vom Reglement her könnte sich Red Bull bis zum Saisonstart in Melbourne mit einer Entscheidung Zeit lassen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der Regen kam um ein paar Minuten zu spät: George Russell erobert acht Punkte für die Formel-1-WM, Nico Hülkenberg scheidet mit Defekt aus

ARBÖ Rallycross Greinbach: Bericht

Spektakuläres Highlight beim ARBÖ Rallycross

Volle Zuschauerränge, 120 Starter aus 7 Ländern machten das ARBÖ Rallycross Festival 2026 zu einem Motorsport Großevent am vergangenen Wochenende im PS Racing Center Greinbach mit viel Action und Spannung.

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben