MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Laber auf dem Weg zum Seriensieger?

Vor 3000 Zuschauern feiert der Gleinstättner Hanspeter Laber (Ford Escort Cosworth) im 4. Rennen der heurigen Saison bereits seinen 3. Tagessieg.

Die Entscheidung war spannend, dennoch blieb am Ende Laber mit einer – für die anspruchsvolle Strecke in Perbersdorf sensationellen Durchschnittsgeschwindigkeit von 105 km/h – siegreich.

Mit einer Gesamtzeit von 1:35,68 Minuten verwies er Felix Pailer (Lancia Delta Integrale) mit 1,28 Sekunden Rückstand auf Platz zwei, knapp dahinter sicherte sich Franz Novak, ebenfalls auf Lancia Delta Integrale unterwegs, mit 1,49 Sekunden Rückstand den dritten Rang. In der Gesamtwertung und liegt damit in der Cupwertung vor Felix Pailer und Franz Novak beide Lancia in Front.

Glück im Unglück für Manfred Platzer

Die Klasse + 2000 ccm 2 WD wurde eine klare Angelegenheit für den Koglhofer Porsche-Piloten Rupert Schwaiger. Rang zwei ging an den Dollrather Manfred Platzer (BMW 320 F2), der im 3. Lauf für eine gewaltige Schrecksekunde sorgte.

Im Bereich Kellerstöckl verlor er den BMW aus der Kontrolle, rutschte rückwärts dahin und kracht mit voller Wucht mit dem Heck voran in einen Baum – ein wahrer Horrorcrash.

Nachdem er ja in Koglhof schon einen Crash zu beklagen hatte, wurde der BMW wieder neu aufgebaut. Aber momentan klebt anscheinend das Pech an den Rennschuhen von Manfred Platzer, der dem – nun auf ein Fließheck verkürzten Boliden – Gottlob unverletzt entsteigen konnte.

Ob das Fahrzeug von Manfred Platzer bis zum nächsten Lauf in Paldau wieder einsatzfähig ist kann bis dato niemand sagen, die Mannschaft wird auf jeden Fall versuchen, den BMW wieder startklar zu bekommen.

Hinter Manfred Platzer wurde der Lödersdorfer Karl-Heinz Binder (Ford Escort) toller Dritter. Mit einem Sieg in der 2 Liter Klasse und einem passablen 4. Rang im Gesamtklassement bestätigte „Hausherr“ Gerhard Landl im Absenger BMW 318 i.S. seine derzeit ausgezeichnete Form.

Herman Blasl wurde trotz eines Handicaps (beim EM-Lauf am Rechberg kollabierte die Hinterachse, in Perbersdorf war er mit einer serienmäßigen Hinterachse unterwegs) ausgezeichneter Zweiter vor Peter Rack (Opel Corsa), der ja in die 2 Liter Klasse gewechselt ist.

Andy Marko (Ledinegg Golf) musste sich dieses Mal in der 1600er-Klasse heftigen Attacken des Gleisdorfer Michi Wels (Automeister Unger Scirocco) erwehren. Schlussendlich reichte ein Vorsprung von 0,5 Sekunden zum Sieg. Dritter und kontinuierlich am Stockerl in der heurigen Saison: Der Liebensdorfer Joe Krammer (Alfa Sprint).

Hart umkämpft war auch die Klasse - 1400 ccm. Am Ende reichte der hauchdünne Vorsprung von 0,12 Sekunden dem Niederösterreicher Manfred Aflenzer (VW Polo), um den zweiten „Hausherren“ von Perbersdorf, Robert Unger (Suzuki Swift), auf Distanz zu halten.

Die Spezial-TW-Klasse - 1000 ccm war einmal mehr eine Austin Mini Angelegenheit, Christian Pruggmaier aus Gloggnitz siegte vor Herbert Vorreiter und Josef Lammer.

In der Gruppe A gewann Rene Panzenpöck (Citroen Saxo) vor Ferdinand Krendl (Fiat Stilo JTD), in der seriennahen TW-Klasse Gr. N gewinnt der Renault Clio-Pilot Michael Auer, der als Neueinsteiger mit 3 Siegen und einem 3. Platz (72 Punkte) auch die Führung komfortabel vor dem Wiener Werner Ulreich (49) behaupten kann.

Last but not least die historische Klasse: Hier gewinnt Gerald Schröcker (Alfa Sud) aus Gratwein, während Robert Schabreiter (Mazda 323) in der Einsteigerklasse einen weiteren Erfolg feiern kann.

65 Piloten boten den 3000 Zuschauern ein tolles Motorsportspektakel, das in zwei Wochen am Sonntag, den 16. Mai, in Paldau bei Feldbach eine Fortsetzung findet.

News aus anderen Motorline-Channels:

Steirischer Bergrallyecup: St. Peter am Ottersbach

Weitere Artikel:

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

Streit um Katar-GP spitzt sich zu

Wie viel Macht haben die MotoGP-Fahrer?

Der Katar-Grand-Prix soll trotz Sicherheitsbedenken stattfinden - Wie geschlossen ist das Fahrerfeld und welchen Einfluss haben die Piloten auf die Entscheidung?

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch