MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Renauer mit nur einem Auto

Hiobsbotschaft für Renauer Motorsport: das österreichische Team kann in Oschersleben nur mit einem Fahrzeug antreten, Hans Knauß muss eine Rennpause einlegen.

Vor Beginn der Motorsportsaison verfügte das Rennteam aus Niederösterreich über zu viele Piloten; vor dem dritten Lauf zur FIA GT Weltmeisterschaft fehlen Teamchef Sepp Renauer plötzlich die Fahrer.

Die Fahrerbesetzung des Remus-Porsche 911 GT3-RS lautete bei der Pressevorstellung auf dem Semmering Hans Knauß, Manfred Jurasz, Petr Valek und Claus Schunk. Pro Rennen sind aber nur drei Fahrer möglich. Hans Knauß gilt als Fixstarter, die anderen rotieren nach dem Leistungsprinzip und den diversen Rennstrecken.

In den ersten beiden Rennen funktionierte das auch bestens; doch dann flatterten die Hiobsbotschaften am laufenden Band in die Chefetage von Renauer Motorsport: der Deutsche Claus Schunk musste wegen eines Jobwechsels w.o. geben; Petr Valek verlor einen wichtigen Sponsor, die "Moneten" reichten nur für den Einsatz in Brünn.

Und der schnellste Dachdecker Österreichs, Manfred Jurasz war für Oschersleben nicht auf der Besetzungsliste und hat das Wochenende bereits mit seiner Familie verplant. Blieb einzig Hans Knauß, der mangels Fahrer in Oschersleben zu einer Zwangspause verurteilt ist.

"Ich habe mich dann bemüht, den Hans zu Wolfgang Kaufmann und Luca Moro in den RSR zu setzen, doch da tauchten dann versicherungstechnische Probleme für uns auf. Deshalb verzichten wir in Oschersleben auf einen Start mit dem zweiten Auto", gab sich Teamchef Sepp Renauer ein wenig enttäuscht.

News aus anderen Motorline-Channels:

FIA-GT: Oschersleben

Weitere Artikel:

24h Nürburgring, Spa, Zandvoort

Das irre Wochen-Triple für viele DTM-Stars

Zwei Drittel der DTM-Piloten mussten zuletzt eine Horrorwoche im Cockpit absolvieren - Auf dem Plan standen die 24h Nürburgring, Spa und Zandvoort

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen