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Sprinkleranlagen, die per Zufallsgenerator für Spannung sorgen? Die F1-Teams sind sich uneinig - die einen begrüßen diese Idee, die anderen lehnen sie ab.

Die vergangene Formel-1-Saison hat einmal mehr bewiesen, dass vor allem Regenrennen für jede Menge Action und Spannung auf der Strecke sorgen. Demzufolge gibt es seit Jahren immer wieder Experten, die fordern, dass man die Rennstrecke künstlich bewässert, um dadurch bessere Rennen zu erhalten.

Der Automobilweltverband FIA hält jedoch nichts von der Idee, künftig an den Rennstrecken Sprinkleranlagen zu installieren, so wie sie derzeit in Paul Ricard und an der Ferrari-Hausstrecke von Fiorano eingesetzt werden, um Regenreifen zu testen. Die Idee war es gewesen, dass in Zukunft die Sprinkleranlage bei Rennen zufällig eingeschaltet wird.

BMW dagegen

Nach Informationen von ESPNstar seien die Formel-1-Teams "fifty-fifty" von dieser Idee begeistert. Ein Sprecher des BMW Sauber-Teams erklärte gegenüber unseren Kollegen, dass die Umsetzung einer solchen Idee eine "nicht angemessene Art sei, den Rennverlauf zu beeinflussen". Eine Sprinkleranlage sei zudem für die Besitzer der Rennstrecken zu teuer. Rennen bei Regen seien zwar aufregender, gleichzeitig jedoch auch gefährlicher.

Williams dafür

Beim britischen Williams-Rennstall hätte man die Umsetzung dieser Idee begrüßt: "Williams hat immer versucht, jede Initiative zu unterstützen, die der Verbesserung des Spektakels für die Formel-1-Fans zuträglich ist", so ein Sprecher des Teams. Aus diesem Grund hätte man auch den Einsatz einer Sprinkleranlage unterstützt, "so lange alle Sicherheitsfragen zuvor umfassend beleuchtet worden sind".

FIA nicht begeistert

Angesichts der Tatsache, dass es ab der kommenden Saison nur noch einen Reifenhersteller in der "Königsklasse des Motorsports" geben wird, wäre zumindest die Gefahr einer Manipulation der Weltmeisterschaft von außen minimiert wenn auch nicht ganz ausgeschlossen, aber unabhängig davon hält die FIA nichts von der Umsetzung dieses Vorschlags: "Wir haben diese Idee an die betroffenen Personen übergeben, aber es scheint so zu sein, als seien sie nicht daran interessiert."

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