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Abschied von den herkömmlichen F1-Nasen?

Der Unfall Albers/Ide zeigte die Gefahrenquelle auf. Die FIA möchte die Katapultwirkung bei Rad-an-Rad- und Nase-an-Rad-Unfällen minimieren. Im Sommer werden Simulationen vorgenommmen...

Die Nasen der Formel-1-Autos sehen im Jahr 2006 wie schon in den vergangenen Saisons sehr ähnlich aus, wenn auch mit gewissen Unterschieden in Höhe und Breite. Der Automobilweltverband FIA plant nun jedoch, die bestehenden Konstruktionen bezüglich des Gefahrenpotenzials bei einem Unfall genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wie Grandprix berichtet, sollen in diesem Sommer Unfälle, bei denen zwei Autos mit den Rädern oder mit Nase und Rad zusammenstoßen, genauer untersucht werden. Auch wenn in der jüngsten Vergangenheit die meisten Kollisionen glimpflich verliefen, stellt ein Zusammenprall zweier Räder oder eines Rades mit der Nasenkonstruktion eines anderen Formel-1-Boliden aufgrund der Drehbewegung der frei stehenden Räder ein besonderes Gefahrenpotenzial dar.

Stoßen zwei Autos auf diese Weise zusammen, können die Boliden in die Luft aufsteigen und dabei möglicherweise Streckenposten oder Zuschauer verletzen. Daher ist es das Ziel der FIA, anhand der Simulationen Wege zu finden, die Autos an einem Abheben zu hindern.

Regeländerungen bei erfolgreichen Tests

Sollten die Tests erfolgreich verlaufen und sicherere Konstruktionen hervorbringen, gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die FIA diese in zukünftigen Regeländerungen aufgreifen wird, um die Sicherheit in der Königsklasse des Motorsports weiter zu erhöhen. Unter Umständen könnte dies zu einem deutlich geänderten Aussehen der Frontpartie der Boliden führen.

Durchgeführt werden sollen die Versuche, bei denen die FIA dem Bericht zufolge von Red Bull Racing und Toyota unterstützt wird, auf einer speziellen "Rolling Road", wie sie auch in den Windkanälen vieler Formel-1-Teams zum Einsatz kommt. Dabei sollen Kollisionen bei einer Geschwindigkeit von etwa 160 km/h simuliert und analysiert werden.

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