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Berger glaubte an einen Scherz...

Gerhard Berger verrät, wie es zu seinem Einstieg bei der Scuderia Toro Rosso und dem Verkauf von Anteilen seiner Spedition an Red Bull gekommen ist.

Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger hatte am Freitag seinen ersten offiziellen Arbeitstag als Anteilseigner der Scuderia Toro Rosso und als Motorsportberater für Red Bull - der Österreicher ist bei den Testfahrten in Jerez vor Ort.

Der Gazzetta dello Sport hat der 46jährige verraten, dass der Einstieg im kleineren Red-Bull-Team eine ziemlich spontane Entscheidung war, die sich bei einem Treffen mit seinem Freund Dietrich Mateschitz in Salzburg ergeben hat.

"In letzter Zeit haben wir uns ziemlich häufig in Salzburg getroffen und eines Abends, als wir uns über die Dinge, die wir in der Vergangenheit zusammen gemacht haben und über zukünftige Projekte unterhielten, sagte er plötzlich zu mir: 'Ich möchte 50 Prozent deines Unternehmens kaufen'. Ich dachte, dass er scherzt und antwortete deshalb: 'Gut, dann kaufe ich 50 Prozent von Toro Rosso'. Und wir taten es wirklich..."

Die Rolle des Teamchefs wird Berger übrigens nicht wahrnehmen, dies beteuert er einmal mehr - Franz Tost wird diese Rolle definitiv behalten: "Meine lange Erfahrung in der Formel 1, mit all den Dingen, die ich im Verlauf der Jahre erlebt habe, wird der Beitrag sein, den ich für das Team leisten werde, wenn ich danach gefragt werde."

Wie viele Rennen der ehemalige BMW-Motorsport-Direktor in diesem Jahr besuchen wird, steht übrigens noch nicht fest: "Den ersten Grand Prix kann ich gar nicht abwarten. Was die anderen betrifft, das werden wir dann jeweils sehen."

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