MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Gegangen oder gegangen worden?

Laut britischen Berichten arbeitet der Brite Geoff Willis nicht mehr bei Honda. Zuvor wurde er von Shuhei Nakamoto als Technikdirektor abgelöst.

Michael Noir Trawniczek

Bei den japanischen Automobilriesen kriselt es gewaltig - die großen Investitionen bringen keine Erfolge, sondern ein schlechtes Image. Anstatt erster Siege gibt es mittelmäßige Erfolge, die in keinem Verhältnis zum Budget stehen. Beide Automobilgiganten reagierten mit Ab- respektive Umbesetzungen.

Nachdem bei Toyota schon vor einiger Zeit der britische Technikdirektor Mike Gascoyne seinen Hut nehmen musste, wurde bei Honda nun dessen Kongenial Geoff Willis zurückbeordert - Shuhei Nakamoto, bislang in der Motorenabteilung tätig, übernahm den Job von Willis, dieser hätte in der Fabrik weiterarbeiten sollen.

Doch daraus wird offensichtlich nichts - wie die Kollegen von Autosport berichten, arbeitet Geoff Willis nicht mehr bei Honda. Ob er von sich aus gegangen oder gegangen worden ist, scheint bislang unklar, zumal weder Honda noch Willis zu einer Stellungnahme bereit waren.

Geoff Willis wechselte im Jahr 2002 von Williams zu BAR-Honda. Im Jahr 2004 erlebte das Team die bislang beste Saison der Moderne - BAR-Honda wurde Vizemeister, Jenson Button WM-Dritter. Im Jahr 2005 rutschte man in der Konstrukteurswertung auf Rang 6 ab. Heuer konnte man nach starken Leistungen bei den Wintertests nur mäßig überzeugen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch