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Thomas Heuer feiert überlegenen Start-Zielsieg

Thomas Heuer gewinnt auf dem Wachauring souverän vor Kienbacher und Klammer, Pech für Norbert Kunz, er verliert mit Reifenschaden viel Zeit.

Österreichs kostengünstige Motorsportserie, der Suzuki Motorsport Cup feierte am Samstag in Melk auf dem Wachauring seine Saisonpremiere. Die von Zellhofer Motorsport bestens vorbereiteten Suzukis zeigten sich überaus standfest, alle 12 gestarteten Autos haben auch das Ziel passiert.

Dabei gab es durch Thomas Heuer einen niederösterreichischen Lokalsieg. Er setzte sich schon im Zeittraining entscheidend durch und konnte die Pole Position für einen überlegenen Start-Zielerfolg ausnützen:

„Mein Dank gilt meinen Mechanikern, sie haben den Wagen bestens vorbereitet, es gab nicht die geringsten Probleme, im Rennen hat alles perfekt geklappt. Dazu kommt, das Melk einfach meine Lieblingsstrecke ist. Für morgen Sonntag bin ich sehr zuversichtlich.“

Auf Platz Zwei landete der Oberösterreicher Dieter Kienbacher, er profitierte etwas vom Rückfall des Norbert Kunz. Trotzdem war er mit seiner Leistung sehr zufrieden: „Der Saisonauftakt war für mich perfekt, ich hoffe das noch an diesem Wochenende so weiter geht.“

Dritter in diesem 20 Minuten Rennen plus einer Runde wurde Mario Klammer, er klagte speziell über die Hitze im Cockpit: „Es war fürchterlich heiß, ich hoffe nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, das ich wieder an meine alten Leistungen anschließen kann. Dann müsste auch ein Podiumsplatz möglich sein.“

Wolfgang Schörghuber wurde Vierter und strahlte im Ziel: „ Es war mein ersten Rennen überhaupt. Es hat mir unheimlichen Spaß gemacht, ich hoffe auf eine erfolgreiche Zukunft.“

Neu im Cup war auch Hermann Berger, der den fünften Platz belegte: „Am Vormittag hatte ich noch kleinere Probleme, die wurden aber rechtzeitig beseitigt. Dann konnte ich ein recht gutes Rennen fahren, ich hoffe morgen Sonntag wird es noch besser gehen.“

Absoluter Pechvogel des Rennens war aber der Amstettener Norbert Kunz. Er hielt sich 18 Minuten lang auf Platz Zwei, dann fiel er entscheidend zurück und wurde in der Endabrechnung nur mehr Sechster: „Ich konnte meine Verfolger ganz einfach nicht mehr halten, ein Reifenschaden führte zum Rückfall. Jetzt hoffe ich ganz einfach auf morgen Sonntag, da möchte ich zumindest aufs Podium kommen.“

Ergebnis 1. Rennen Suzuki Cup beim Castrol Pokal:

1. Thomas Heuer 20:41,130 Minuten, 2. Dieter Kienbacher + 7,254, 3. Mario Klammer + 8,720, 4. Wolfgang Schörghuber + 12,855, 5. Hermann Berger 14:372, 6. Norbert Kunz + 22,890, 7. Hubert Hasensteiner + 26:077, 8. Wolfgang Werner + 29,866, 9. Janos Puskadi + 31:555, 10. Roman Harrer +2 Runden, 11. Mario Schwarz + 3R, 12. Daniel Umgeher + 3R

Stand im Suzuki Cup 2006 nach einem Rennen:

1. Heuer 10 Punkte, 2. Kienbacher 8, 3. Klammer 6, 4. Schörghuber 4, 5. Berger 2, 6. Kunz 1

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