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Mosley: Radikaler Vorschlag für 2010?

Nach Flavio Briatore fordert nun auch FIA-Präsident Max Mosley eine radikale Umgestaltung der Formel 1, um diese spannender zu machen.

Obwohl sich die Formel-1-WM 2007 mit drei Spitzenreitern nach drei Rennen bislang durchaus spannend präsentiert, wünschen sich viele Fans aufregendere Grands Prix mit mehr Überholmanövern. Daran wird hinter den Kulissen angeblich hart gearbeitet, bislang allerdings ohne wirklich überragende Geistesblitze.

Renault-Teamchef Flavio Briatore forderte kürzlich eine Änderung des Rennformats mit einem Sprint- und einem Hauptrennen sowie gestürzten Startpositionen der Top 8 im zweiten Lauf – ähnlich wie in der GP2, in der Rad-an-Rad-Duelle zum Alltag gehören. Allerdings dürfte eine derart radikale Umgestaltung der „Königsklasse des Motorsports” viele Puristen vor den Kopf stoßen.

FIA-Präsident Max Mosley macht sich daher ebenfalls Gedanken darüber, wie man eine Veränderung herbeiführen könnte – und er hat auch schon erste Maßnahmen ergriffen: "Die vier Topteams arbeiten derzeit zusammen, um zu sehen, ob und wie wir die Situation verbessern können", sagte er. "Abzuwarten bleibt, ob sie erfolgreich sein werden, aber wenn nicht, machen wir vielleicht mit einem wirklich radikalen Vorschlag für 2010."

Allerdings steht Mosley nach wie vor zu seiner Philosophie, dass Überholmanöver keineswegs inflationär werden dürfen, schließlich seien die Rennen bei weitem nicht so langweilig, wie sie von vielen Kritikern gemacht werden – was auch auf die Weltmeisterschaft zutreffe: "Nach den ersten drei Rennen haben drei Fahrer gleich viele Punkte. Das ist doch ziemlich gut", relativierte er die von vielen propagierte Krise der Formel 1.

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