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Angewandte Fannähe - "Es war ein Wahnsinn!"

Die beiden Betreiber der Fanplattform wurzis.net wurden von Alex Wurz zu den Monza-Tests eingeladen. Die beiden sind begeistert...

Michael Noir Trawniczek
Foto: wurzis.net

  • Die von den Wurzis selbst fotografierten Bilder in einer Galerie

    Gernot Simon, einer der beiden Gründer der Alex Wurz-Fanplattform wurzis.net, erzählt begeistert: "Unsere kühnsten Erwartungen wurden übertroffen, es war ein Wahnsinn!" Was war passiert? Alex Wurz hat Gernot Simon und Nils Preninger, die in Ungarn vor Ort campiert und ihrem Alex die Daumen gedrückt haben (siehe Report), zu den laufenden Monza-Testfahrten eingeladen - dort durften sie den Testtag des Niederösterreichers aus nächster Nähe erleben.

    Gernot Simon erzählt: "Wir durften uns überall aufhalten. In der Box, in der Boxengasse - der Alex hat sich extrem um uns gekümmert. Als es am Nachmittag für kurze Zeit technische Probleme gab und Alex nicht fahren konnte, sah er uns in der Box stehen, kam rüber und sagte: `Burschen, kommt's mit!' Dann gab er uns eine zwanzig Minuten andauernde Führung durch alle Bereiche des Teams, wir waren auch in jenem Transporter, in dem das Debriefing der Piloten und Ingenieure abgehalten wird. Alex hat ausführlich und sehr überlegt auf alle unsere Fragen geantwortet, zuvor haben wir bereits in der Mittagspause in der Williams-Hospitality geplaudert. Er hat sich auch dafür bedankt, dass wir ihm schon so lange treu sind."

    Testbericht vom "Wurzi"

    Der nebenberufliche Wurz-Fan Gernot Simon ist auch ein absoluter Formel 1-Experte und liefert einen informativen Testbericht: "Alex hat am Vormittag neue aerodynamische Komponenten ausprobiert, darunter war auch jener Frontflügel, der jenem von McLaren ähnlich sieht, wo ein Teil über die Schnauze gezogen ist. Doch ganz zufrieden war Alex nicht - ein neuer Diffuser musste wieder ausgetauscht werden, erst am Nachmittag lief es dann besser. Für die beiden Highspeedkurse in Monza und Spa-Francorchamps rechnet sich Alex nicht allzu viele Chancen aus, weil diese Strecken dem Williams nicht so sehr entgegenkommen. Aber dafür ist er extrem optimistisch, was die drei ausstehenden Überseerennen anbelangt."

    Als die beiden Wurzis am Ende des aufregenden Tages durch den königlichen Park von Monza schlenderten, hielt plötzlich ein Auto. Simon erzählt: "Es war der Alex. Er hat uns nach Monza in die Stadt mitgenommen und uns auch noch eine gute Pizzeria empfohlen, wo er am Vortag essen war. Dort hat er uns dann auch noch hingebracht." So was nennt man angewandte Fannähe...

    Zur Alex Wurz-Fanplattform wurzis.net
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