MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
F1 Tests Bahrain

Kimi wieder on top

Weltmeister Kimi Räikkönen konnte sich in seinem Ferrari F2008 ein weiteres Mal steigern und eine überlegene Bestzeit in den Asphalt brennen.

Bei guten Bedingungen, aber nur maximal 18 Grad Lufttemperatur - also kaum mehr als in Südspanien - setzten Ferrari und Toyota heute in Bahrain ihre Testfahrten fort. Der dritte Tag war der vorerst letzte des ersten Teils; erst ab Samstag geht es in der Sakhir-Wüste noch einmal für drei Tage weiter.

Genau wie an den vorangegangenen beiden Tagen war auch heute wieder Kimi Räikkönen der dominierende Mann, denn der Weltmeister pulverisierte seinen gestern aufgestellten Wochenrekord um weitere 79 Tausendstelsekunden und erzielte eine Bestzeit von 1:30.455 Minuten. Insgesamt spulte er 74 Runden ab, in denen er sich mit dem regulären Entwicklungsprogramm des Ferrari-Teams für den F2008 beschäftigte.

An seiner Seite saß diesmal nicht Luca Badoer im zweiten Ferrari, sondern Felipe Massa, der allerdings um eine Runde weniger absolvierte und bei einem ähnlichen Programm um 0,838 Sekunden langsamer war. Für Massa war es der erste Testtag dieser Woche, allerdings nicht der letzte, denn von Samstag bis Montag soll er ununterbrochen zum Einsatz kommen.

Die Toyotas landeten wieder abgeschlagen auf den Positionen drei und vier: Jarno Trulli hatte 1,690 Sekunden Rückstand auf Räikkönen und scheiterte wieder an der 1:32er-Schallmauer, drehte aber zumindest 97 Runden und hatte keinerlei technische Probleme. Auch bei Testfahrer Kamui Kobayashi (4./+ 1,810) lief es diesmal besser - trotzdem kam der Japaner nicht über 53 Umläufe hinaus. Timo Glock war nicht im Einsatz.



Testzeiten


Pos  Fahrer        Team             Zeit   Runden
 1.  Räikkönen     Ferrari          1:30.455   74
 2.  Massa         Ferrari          1:31.293   72
 3.  Trulli        Toyota           1:32.145   97
 4.  Kobayashi     Toyota           1:32.265   53

News aus anderen Motorline-Channels:

F1 Tests Bahrain

Weitere Artikel:

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach