MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Doch kein Rücktritt von Mosley?

Viele Leute hätten Max Mosley dazu bewogen ein fünftes Mal für das Amt eines FIA-Präsidenten zu kandidieren; er will im Juni entscheiden.

Wie von uns berichtet wird sich Max Mosley im kommenden Oktober aller Voraussicht nach erneut der Wahl zum FIA-Präsidenten stellen und damit seine Rücktrittserklärung von Februar 2006 ad absurdum führen. Sollte er die Wahl gewinnen, dann wäre es seine fünfte Amtszeit am Pariser Place de la Concorde. Schon seit 1993 ist der Brite Chef des Automobilweltverbandes.

Seine endgültige Entscheidung über ein Antreten bei der FIA-Wahl will Mosley bei der Sitzung des FIA-Weltrats im Juni bekannt geben. Im Moment deutet jedoch alles darauf hin, dass er sich neuerlich bewerben wird: "Wenn viele Leute sagen, dass du bleiben sollst, dann wäre es flegelhaft, das nicht zu tun", sagte er am Rande eines Mediendinners in London. "Im Moment sagen die Leute das. Das ist sehr schmeichelhaft."

Sollte er sich der Wahl stellen, dann würde er sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch gewinnen. Jean Todt wird als möglicher Gegenkandidat gehandelt, ebenso wie Ron Dennis oder auch Ex-RBS-Chef Fred Goodwin, der "schlechteste Banker der Welt" (Copyright: Financial Times). Alles unwahrscheinlich. Letzterer wurde kürzlich von der angesehenen Londoner Times ins Spiel gebracht. Dabei scheint an der Story herzlich wenig dran zu sein.

"Sir Fred hat mich vergangene Woche angerufen, um mir zu sagen, dass das Blödsinn ist", stellte Mosley klar. "Ihm war die ganze Sache peinlich. Ich wundere mich aber, woher die Story kam. Es muss jemand mit einer Verbindung zur Formel 1 gewesen sein. Es muss jemand mit einer Verbindung zu Schottland gewesen sein. Es muss jemand gewesen sein, der keine Ahnung von der Formel 1 und von der FIA hat."

Giftiger Nachsatz: "Es muss jemand sein, der ungewöhnlich dumm ist. Mir fällt zumindest eine Person ein, die all diese Voraussetzungen erfüllt", so der 68-Jährige. Ohne dass er einen Namen aussprechen musste, war am Tisch schnell allen klar, wen er damit meinte: seinen Erzfeind Jackie Stewart. Den ehemaligen Formel-1-Weltmeister hatte Mosley bereits vor einigen Jahren als "ausgewiesenen Trottel" bezeichnet...

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…