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Bringt Brünn die erhoffte Wende?

Karl Wendlinger setzt beim nächsten Lauf der neuen FIA-GT1-WM auf die in Silverstone erarbeitete Abstimmung des Swiss Racing Nissan GT-R.

Fotos: DPPI

Ring frei zur dritten Runde der FIA-GT1-Weltmeisterschaft: Kommendes Wochenende gastieren die Asse im tschechischen Brünn. Für Karl Wendlinger einer der Saison-Höhepunkte – ist es doch quasi sein Heimrennen. Und genau das soll die erhoffte Wende bringen, denn die Saison begann für den Kufsteiner so gar nicht nach Wunsch. Nach zwei Stationen steht Wendlinger noch mit leeren Händen da. In Brünn will er mit seinem Schweizer Partner Henri Moser und dem Nissan GT-R erstmals in die Punkteränge fahren.

Karl Wendlinger ist nach dem Pech in den ersten Rennen der neuen Serie aber optimistisch: "Sowohl in Abu Dhabi als auch in Silverstone lief einiges schief. Jetzt kann es nur noch bergauf gehen." Der Tiroler kann seinen Optimismus auch begründen: "Nachdem wir in Silverstone aus fast aussichtsloser Position ins Rennen gehen mussten, haben wir eine neue Abstimmungsvariante probiert. Und das hat sich schon ganz gut angefühlt."

Der ehemalige Formel-1-Pilot hofft, dass er mit diesem Setup in Brünn wieder um die vorderen Plätze mitkämpfen wird. "Genau diese Variante werden wir in Brünn als Basis nehmen und in den Trainings Detailabstimmungen vornehmen. Sollte auch das noch klappen – wovon ich ausgehe – bin ich guter Dinge, dass wir erstmals konkurrenzfähig sein werden", so der Österreicher. Wendlingers Team, Swiss Racing, ist jedenfalls voll im Fahrplan. Man hat den – nach dem Silverstone-Crash von Moser – stark beschädigten Nissan GT-R in Rekordzeit repariert und kann somit zeitgerecht in die Tschechische Republik reisen.

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