MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bringt Brünn die erhoffte Wende?

Karl Wendlinger setzt beim nächsten Lauf der neuen FIA-GT1-WM auf die in Silverstone erarbeitete Abstimmung des Swiss Racing Nissan GT-R.

Fotos: DPPI

Ring frei zur dritten Runde der FIA-GT1-Weltmeisterschaft: Kommendes Wochenende gastieren die Asse im tschechischen Brünn. Für Karl Wendlinger einer der Saison-Höhepunkte – ist es doch quasi sein Heimrennen. Und genau das soll die erhoffte Wende bringen, denn die Saison begann für den Kufsteiner so gar nicht nach Wunsch. Nach zwei Stationen steht Wendlinger noch mit leeren Händen da. In Brünn will er mit seinem Schweizer Partner Henri Moser und dem Nissan GT-R erstmals in die Punkteränge fahren.

Karl Wendlinger ist nach dem Pech in den ersten Rennen der neuen Serie aber optimistisch: "Sowohl in Abu Dhabi als auch in Silverstone lief einiges schief. Jetzt kann es nur noch bergauf gehen." Der Tiroler kann seinen Optimismus auch begründen: "Nachdem wir in Silverstone aus fast aussichtsloser Position ins Rennen gehen mussten, haben wir eine neue Abstimmungsvariante probiert. Und das hat sich schon ganz gut angefühlt."

Der ehemalige Formel-1-Pilot hofft, dass er mit diesem Setup in Brünn wieder um die vorderen Plätze mitkämpfen wird. "Genau diese Variante werden wir in Brünn als Basis nehmen und in den Trainings Detailabstimmungen vornehmen. Sollte auch das noch klappen – wovon ich ausgehe – bin ich guter Dinge, dass wir erstmals konkurrenzfähig sein werden", so der Österreicher. Wendlingers Team, Swiss Racing, ist jedenfalls voll im Fahrplan. Man hat den – nach dem Silverstone-Crash von Moser – stark beschädigten Nissan GT-R in Rekordzeit repariert und kann somit zeitgerecht in die Tschechische Republik reisen.

News aus anderen Motorline-Channels:

GT1-WM: Brünn

Weitere Artikel:

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.