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Navarra statt Durban

Die FIA-GT1-WM verabschiedet sich mit dem Ersatzrennen in Spanien aus Europa – die Finali in Brasilien und Argentinien bleiben aufrecht.

Eigentlich hätte Karl Wendlinger erst in zwei Wochen in Südafrika seinen nächsten Einsatz in der FIA-GT1-World Championship gehabt – nach der Absage des Events in Durban wurde der drittvorletzte Lauf nach Spanien verlegt und gleichzeitig vorgezogen: Damit wird bereits am 23./24. Oktober in Navarra gefahren.

Für die meisten der Piloten ist die neue Strecke an der baskischen Küste eine Unbekannte – auch für Karl Wendlinger, dessen Partner Henri Moser und deren Swiss Racing Team. Der Tiroler hat aber Informationen eingeholt: „Ein Kurs mit vielen langsamen Kurven, die im ersten und zweiten Gang gefahren werden“, so der Tiroler. Ein Vorteil für seinen Nissan GT-R?

„Würde ich nicht unbedingt sagen. Aber wenn es uns gelingt, das Auto in der relativ kurzen Trainingszeit gut abzustimmen, sollte ein gutes Ergebnis möglich sein.“

Apropos kurze Trainingszeit: Navarra ist nur eine 2-Tages-Veranstaltung. Dasheißt: Ein dicht gedrängtes Programm für Fahrer und Teams. Beide Trainings und das Qualifying am Samstag, beide Rennen (jeweils über eine Stunde) dann am Sonntag.

Richtig stressig wird es für die Teams aber nach den Rennen: Da das gesamte Equipment bereits am Dienstag in Containern von Spanien aus nach Übersee geht, müssen die Autos noch durchgecheckt und wenn Bedarf besteht, auch repariert werden.

Die letzten beiden WM-Rennen werden in Interlagos (Brasilien/26. bis 28. November) und San Luis (Argentinien/3. bis 5. Dezember) gefahren.

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GT1-WM: Navarra

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