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„Das ist eine unglaubliche Geschichte“

Vor einem Jahr stand der legendäre Rennstall von Henri Pescarolo vor dem Ende. Beim Comeback-Rennen feierte man trotz Strafversetzung gleich den Sieg…

Foto: Pescarolo/V-Vision

Die Langstreckenszene schreibt in diesem Jahr bisher ausnahmslos besondere Geschichten. Beim Auftakt zum Intercontinental-Le-Mans-Cup (ILMC) besiegte Oreca mit einem alten Peugeot die Werksteams, am vergangenen Sonntag stand Pescarolo im Fokus. Beim ersten Rennen der neuen Saison der Le-Mans-Series (LMS) feierten die Franzosen beim Comeback den Sieg.

"Fantastisch. Niemand hätte nach dem vergangenen Jahr mit uns gerechnet", sagt Henri Pescarolo, dessen Team 2010 in die Pleite ging. Nur durch die Hilfe von seinen Freunden Jacques Nicolet und Joel Riviere bekam Pescarolo sein Auto zurück. "Jetzt gewinnen wir gleich das erste Rennen nach unserer Wiederauferstehung. Das ist doch eine unglaubliche Geschichte."

Und dabei war dieser Erfolg überhaupt nicht absehbar. Der Pescarolo-Judd von Collard/Tinseau/Jousse war aufgrund einer zu dünnen Bodenplatte nach dem Qualifying strafversetzt worden.

Man musste vom letzten Rang ins Rennen in Le Castellet gehen. Doch Probleme der LMP1-Konkurrenz und eine fehlerfreie Fahrt brachten den unverhofften Triumph beim Comeback.

"Was kann ich sonst noch sagen? Es lief alles perfekt", schüttelt Le-Mans-Rekordteilnehmer Pescarolo mit dem Kopf. "Dieser Sieg ist der Lohn für das Team, die Partner und die Fans, die in schwierigen Zeiten immer zu uns gehalten haben."

Seit Januar hatte Technikchef Claude Galopin an der Umrüstung des alten Pescarolo-Judd gearbeitet. Der Wagen lief auf Anhieb perfekt.

"Etwas besseres könnten wir uns nicht wünschen. Was für ein Ergebnis" Ich hoffe, wir können diese Form auch in den kommenden Rennen bestätigen", jubelt Neuling Julien Jousse.

Pascal Karras, Chef des neuen Pescarolo-Partners Autovision, ergänzt: "Die Leistung von Pescarolo an diesem Tage zeigt eindeutig, was in dieser Mannschaft steckt. Henri und sein Team sind fantastisch!"

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