MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Angst vorm Zwetschkenpflücken...

Didi Mateschitz ist mit der bisherigen Saison klarerweise zufrieden, geht aber nicht davon aus, dass die Dominanz in den kommenden Jahren so fortgesetzt werden kann.

Nur ein Punkt fehlt Red Bull dank Sebastian Vettel in der Fahrerwertung, dann ist die Titelverteidigung in der Formel 1 geschafft.

Auch in der Herstellertabelle ist das österreichisch-britische Team von Dietrich Mateschitz klar die tonangebende Macht. Kein Wunder also, dass der Red-Bull-Chef angesichts dieser Ausbeute eine mehr als positive Saisonbilanz zieht: Der 67-Jährige ist zufrieden.

Sein Rennstall habe sich ausgehend vom erfolgreichen Rennjahr 2010 noch einmal gesteigert, wie Mateschitz in der 'Kleine Zeitung' erläutert. "Wir hatten einen Vorsprung vom vergangenen Jahr und es ist uns geglückt, diesen Vorsprung mitzunehmen. Das war jetzt vielleicht etwas zurückhaltend formuliert. Dass wir ein gutes Auto haben, das wussten wir natürlich", meint der Österreicher.

"Wir haben dieses Auto tendenziell Rennen für Rennen ausgebaut." Auch deswegen war der Red Bull RB7 von Designer Adrian Newey bislang klar der Klassenprimus der Formel 1. Schon 2012 könnte es aber ganz anders aussehen.

Mateschitz: "Wir dürfen uns nicht einbilden, dass es mittelfristig so weitergeht. Es wird sich alles wieder zusammenschieben", gibt das Red-Bull-Oberhaupt zu Protokoll.

Deshalb soll das Team schon jetzt auf die neue Saison hinarbeiten. "Großartige Änderungen am Auto lässt das Reglement nicht zu", erklärt Mateschitz. "Also werden wir bis zum letzten Rennen so viel wie möglich weiterentwickeln."

Vom Titelgewinn spricht der 67-Jährige trotz des großen Vorsprungs nicht, sondern fragt stattdessen, "was ist, wenn Sebastian beim Zwetschkenpflücken von der Leiter fällt?"

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026