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FIA GT: Slovakiaring

Österreicher Mayr-Melnhof auf der Pole

Rene rast und der Österreicher Niki Mayr-Melnhof eroberten auf dem Slovakiaring die Pole, Baumann/Proczyk auf Platz fünf, Zuber/Parisy auf Platz zehn – es gab zahlreiche Strafversetzungen…

Foto: FIA GT

Eine enge und konkurrenzfähige GT-Serie-Superpole-Session am Slovakiaring sah Rene Rast die Pole-Position für das WRT-Team einheimsen. Es war die erste Pole für einen Audi R8 LMS Ultra seit dem Auftaktevent in Nogaro im März.

Bei heißen und sonnigen Bedingungen setzte Rast eine Zeit von 2:01.717 Minuten und wird somit das Qualifying-Rennen, dessen Resultat die Startaufstellung für den vierten Lauf der GT-Serie bildet, von der Pole angehen.

Nur 0,4 Sekunden trennten die ersten fünf Autos am Ende der Superpole-Session, was auf einen spannenden Sonntag hindeutet. Auf Platz zwei konnte sich Lokalmatador Stefan Rosina mit seinem Reiter-Lamborghini schieben, was den einheimischen Fans sicherlich noch einmal einen Boost verleihen dürfte, und vielleicht ein Argument ist, sich doch noch Karten für den Sonntag zu besorgen.

Dahinter platzierte sich der schnellste Fahrer der Pro-Am-Kategorie, Andreas Simonsen im HTP-Mercedes SLS AMG GT3, was die dritte Klassen-Pole hintereinander für das Team bedeutete.

Der Österreicher Dominik Baumann (Grasser) wurde mit vier Zehntelsekunden Abstand zweiter der Pro-Am-Kategorie. Das bedeutet aber nicht, dass Teamkollege Hari Proczyk direkt hinter dem HTP ins Rennen gehen darf, denn dazwischen schob sich noch der BMW Z4 von Allam Kodair und "Caca" Bueno, die damit ihr bestes Qualiresultat der Saison holen konnten.

Auch Zuber rückversetzt

Der Sebastien-Loeb-McLaren von Mike Parisy und dem Steirer Andreas Zuber hatte sich ursprünglich auf dem zweiten Platz klassiert, wurde aber auf die zehnte Startposition zurückversetzt, weil man die Superpole-Session nicht zur korrekten Zeit aufnahm. Parisy war eigentlich nur zwei Zehntelsekunden langsamer als die Pole-Zeit von Rast und dürfte am Sonntag somit dennoch ein großer Faktor sein.

Das Schwesterauto von Sebastien Loeb und Alvaro Parente wird das Rennen morgen vom achten Startplatz aus angehen, nachdem man dieselbe Strafe auffasste und um fünf Plätze nach hinten versetzt wurde. Dabei sah es in Q2 noch ganz gut aus, als Parente nämlich die Bestzeit auf den Asphalt brannte. In der Superpole fehlten dem Portugiesen dann 0,063 Sekunden auf das ebenfalls strafversetzte Schwesterauto.

Am Start zwischen ihnen werden die Meisterschaftsführenden Stephane Ortelli und Laurens Vanthoor beginnen, die ebenfalls eine Strafversetzung auffassten und auf dem neunten Rang (statt Platz vier) stehen.

Wie beide Autos von Sebastien Loeb Racing wurde auch der Audi R8 LMS ultra dafür bestraft, die Boxengasse mehr als fünf Sekunden nach der Richtzeit zu verlassen. Ortelli war zuvor noch der Schnellste in Q1.

Zwar waren Alex Buncombe und Wolfgang Reip in ihrem Nissan GT knapp an der superpole vorbeigeschrammt, dennoch konnten sie sich den dritten Platz in der Pro-Am-Kategorie sichern und werden am Sonntag von Gesamtrang zwölf starten.

Die Gentlemen-Klasse wurde vom AF-Corse-Neuzugang Michele Rugolo dominiert, der seinen Ferrari 458 Italia mit ebenfalls Neuzugang Claudio Sdanewitsch teilt.

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