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Formel 1: News

"Reifen dürfen keine Ausrede sein"

Willy Rampf betrachtet die Formel 1 derzeit aus Fansicht: Der Technische Direktor von Volkswagen Motorsport über die aktuelle Reifendiskussion.

Das Thema Reifen wird seit Monaten heiß diskutiert. Nach dem ersten Grand Prix des Jahres in Melbourne hat diese Debatte noch mehr an Fahrt aufgenommen. Vor allem Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda kritisierte die Gummiwalzen von Pirelli scharf.

Aus Sicht von Willy Rampf sind solche Diskussionen müßig. Der frühere Sauber-Technikchef und heutige Technische Direktor von Volkswagen Motorsport mag schnell abbauende Pneus nicht als Ausrede für mäßige Ergebnisse gelten lassen.

"Der Reifen ist für alle gleich", erklärt Rampf im Gespräch mit 'Motorsport Total'. "Der Pneu ist ein wichtiges Element an einem Fahrzeug. Es ist Aufgabe der Techniker, dieses Element möglichst gut zu nutzen. Wenn sich jemand hinstellt und sagt, dass eine negative Leistung nur auf den Reifen zurückzuführen ist, dann kann ich das so nicht gelten lassen. Dann passt eben etwas im Zusammenspiel aus Fahrzeug und Pneus nicht."

14 Jahre lang stand Rampf bei Sauber in der technischen Verantwortung, nun ist er in einer ganz anderen Disziplin heimisch geworden: Rallye. "Ich bin kaum noch in der Szene drin, sondern bin nun auch eher ein Beobachter, der die Königsklasse aus Fansicht betrachtet. Ich schaue die Rennen im Fernsehen und erlebe spannenden Sport. Das war im vergangenen Jahr so und wird wohl auch in diesem Jahr so sein", sagt der 59-Jährige, der gemeinsam mit VW einen sensationellen Einstieg in die WRC erlebt.

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