MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1-Testfahrten Barcelona

Kein normales Reifenbild

Weil die Temperaturen auch in Montmelo besonders niedrig waren, war der Reifenabbau ganz besonders hoch, erklärt Motorsportdirektor Hembery.

Für Pirelli hatte der letzte Testtag in Barcelona auch seine positiven Seiten. Zum ersten Mal in diesem Jahr konnten die Teams die Intermediates und die Regenreifen aufziehen. An den Tagen davor waren von den Supersofts bis hin zur harten Mischung alle Reifen im Einsatz.

Theoretisch gesehen hätte der Test in Barcelona für den Reifenhersteller nicht besser laufen können, doch eines machte Pirelli einen Strich durch die Rechnung: die Temperaturen.

"Die Teams haben in Barcelona einen starken Abbau erlebt", erklärt Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery. "Aber das lag alles an den Wetterbedingungen. Diese Bedingungen, die wir in Barcelona hatten, sind weit entfernt von dem, was wir über die Saison hinweg haben werden. Die Temperaturen von Luft und Strecke sind viel kühler als die, bei denen wir normalerweise fahren, und dann gab es auch noch Regen am letzten Tag."

Dadurch seien die Reifen außerhalb des Arbeitsfensters gefallen, was zu starkem Graining geführt hat. Das, und der Streckenverlauf in Barcelona, sind im Normalfall Gift für die Supersoft-Reifen, die aus diesem Grund besonders betroffen waren.

"Gepaart mit dem Fakt, dass die Teams weiterhin große Veränderungen am Auto vorgenommen haben, haben wir einen Abbaulevel erlebt, der so nicht normal ist", so Hembery.

Niedrige Streckentemperaturen von zehn bis 15 Grad Celsius werden zum Saisonauftakt hingegen nicht mehr erwartet: "In Melbourne sollten die Reifen dann mehr in ihrem gedachten Arbeitsbereich sein, was den unüblichen Abbaugrad eliminieren sollte", ist Hembery zuversichtlich.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1-Testfahrten Barcelona

Weitere Artikel:

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch