MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GT Masters: Lausitzring

Sternstunde für Ragginger

Martin Ragginger und sein deutscher Kollege Robert Renauer konnten beim GT Masters auf dem Lausitzring von der Pole aus den Sieg erringen.

Foto: GT Masters

Ein annähernd perfektes Wochenende erlebte Martin Ragginger beim drittletzten Rennwochenende der ADAC GT Masters am Lausitzring: Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Robert Renauer gewann der 25-jährige Salzburger heute, Sonntag, sein erstes Rennen in der prestigereichen „Liga der Supersportwagen“.

Dank einer fehlerlosen Leistung konnte der gebürtige Walser seine Pole Position optimal nutzen und übergab den Porsche 911 GT3 R vom Team Tonino, powered by Herberth Motorsport in Führung liegend an Renauer.

Dieser gab die Führung trotz zwei Safetycar-Phase bis ins Ziel nicht mehr ab. Dank Platz drei beim Samstag-Rennen machte das Team im Kampf um die Meisterschaft wertvollen Boden gut.

Pole Position, Sieg und als Draufgabe noch ein dritter Platz im Samstag-Rennen – besser kann ein Rennwochenende kaum laufen. Fast auf den Tag genau ein Jahr nachdem Martin Ragginger auf dem Eurospeedway Lausitz seinen ersten Sieg in der ADAC GT Masters in der allerletzten Runde durch einen Bremsdefekt verloren hatte, glückte ihm heute an selber Stelle die Revanche. Für den 25-jährigen Salzburger ist es der Premierensieg in der hart umkämpften „Liga der Supersportwagen“.

„Die Pace des Porsche war über das gesamte Wochenende top, das Auto ist schnell und fehlerfrei gelaufen und auch das Team hat einen perfekt Job gemacht“, freute sich „Raggi“ unmittelbar nach dem Zieleinlauf. „Ich konnte meine Pole Position gut nutzen und mich von Beginn an von der Konkurrenz absetzen. In der Folge hat auch der Fahrerwechsel fehlerlos funktioniert. In der zweiten Rennhälfte ließ sich Robert von den beiden Safetycar-Phasen nicht aus der Konzentration bringen, hat das Rennen von der Spitze aus kontrolliert und die beiden heiklen Re-Starts optimal hinbekommen.“

Komplettiert wird das erfolgreiche Wochenende durch einen dritten Platz beim Samstag-Rennen: In einem dramatischen Rennen, das zwischenzeitlich unterbrochen worden war, hatten sich Martin Ragginger und Robert Renauer auf dem 3,442 Kilometer langen Lausitzring in der Nähe von Dresden gegen die starke Konkurrenz von Ford, BMW, Audi und Corvette durchgesetzt den dritten Rang erobert.

Dank der starken Vorstellung am Lausitzring liegt Martins Teamkollege Robert Renauer vier Rennen vor Saisonende aktuell nur noch drei Punkte hinter den Tabellenführern auf Rang 2 – und damit optimaler Ausgangssituation im Kampf um den Gesamtsieg. Martin Ragginger, der aufgrund Terminüberschneidungen zwei Rennen am Nürburgring versäumte, liegt nun auf dem hervorragenden fünften Gesamtrang.

Die nächsten Rennen der ADAC GT Masters stehen bereits in 14 Tagen auf dem Slovakiaring auf dem Programm, für Martin Ragginger geht es zuvor noch nach Monza zum nächsten Lauf des Porsche Supercup.

News aus anderen Motorline-Channels:

GT Masters: Lausitzring

Weitere Artikel:

Bekommt Gasly Podium zurück?

FIA-Anhörung um Podium von Gasly steht

Die FIA hat bestätigt, dass noch in dieser Woche über die Aufhebung der Strafen verhandelt wird, die Pierre Gasly in Monaco einen Podiumsplatz gekostet haben

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend