MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorrad-WM: Brno

Bauer sorgt für Aufsehen in der MotoGP

Martin Bauer hielt dem Druck bei seinem MotoGP-Debüt im tschechischen Brünn stand und konnte sich in den ersten Trainings ständig verbessern.

Foto: Bauer

Der Österreicher Martin Bauer ist in der MotoGP-Welt angekommen. Sein Einstand sorgte für Aufsehen. Im freien Training zum bwin Grand Prix der Tschechischen Republik am heutigen Freitag bezwang er bereits die ersten CRT-Kollegen.

Martin Bauer gab sein Debüt auf der Suter-BMW im ersten freien Training mit der schnellsten Rundenzeit von 2:01,441 min auf der 5,403 Kilometer langen Distanz. Im zweiten Training verbesserte sich der dreifache Gewinner der Internationalen Deutschen Superbike-Meisterschaft auf 2:00,730 min.

Martin Bauer: „Wir haben noch einen Schritt nach vorn gemacht. Das Heck des Motorrads ist in den Kurven stabiler geworden. Außerdem konnten wir die Neigung der Suter-BMW zu Wheelies an den Kurvenausgängen stark reduzieren. Damit hatte ich im ersten freien Training noch schwer zu kämpfen. Nun müssen wir noch an der Elektronik des Bikes arbeiten und dem Grip am Kurvenausgang. Wenn wir diesen geregelt kriegen, sind wir eine Sekunde schneller und können eine 1:59er Zeit schaffen. Das ist mein persönliches Ziel. Morgen werde ich im freien Training und auch in der Qualifikation nur noch ein Motorrad einsetzen. Heute bin ich abwechselnd mit zwei Maschinen gefahren, um herauszufinden, welche erfolgversprechender funktioniert.“

Andreas Bronnen, Teammanager: „Unser Ziel, dass wir mit den Claiming Rule Teams mithalten können, ist erreicht. Ich bin glücklich, dass Martin die Trainingsergebnisse der letzten Wochen, die mehr oder weniger in Privatatmosphäre ohne Gegner stattfanden, heute bestätigt hat. Er hat dem immensen Druck der Öffentlichkeit standgehalten.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorrad-WM: Brno

Weitere Artikel:

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen