MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
USCC: 12h von Sebring

Franz Konrad möchte es noch einmal wissen

Für manche Dinge ist man nie zu alt: Franz Konrad wird bei den 12 Stunden von Sebring wieder selbst ins Steuer greifen.

Fotos: Konrad-Racing

Bei der diesjährigen Auflage des Langstreckenklassikers wird Teamchef Franz Konrad wieder selbst ins Steuer greifen. Der Österreicher gehört zu den erfolgreichsten Piloten in der Geschichte des Langstreckenklassikers in Florida. Bereits drei Mal war der 62-Jährige in Sebring siegreich.

Konrad wird sich beim zweiten Lauf zur USCC einen Porsche 911 GT America mit dem Schweizer Rolf Ineichen und dem Köschinger Christian Engelhart teilen. „Ich freue mich schon sehr auf das Rennen. Ich liebe diese Strecke“, strotzt der Teamchef voller Vorfreude. Bereits bei Testfahrten im Winter saß der frühere Profi-Pilot am Steuer. „Die Erfahrungen, die wir dabei sammeln konnten, sollten uns natürlich helfen.“

Im Schwesterfahrzeug werden sich die drei US-Amerikaner Joe Foster, Andrew Davies und Patrick Dempsey abwechseln. Das eingespielte Trio deutete schon in Daytona sein Potenzial an. Technische Probleme verhinderten damals ein gutes Ergebnis. Verstärkung erhalten die drei Porsche-Piloten an diesem Wochenende von Routinier Norbert Siedler aus Österreich.

Insgesamt 66 Fahrzeuge sind für den zweiten Lauf zur TUDOR USCC genannt. Die am stärksten besetzte Klasse ist die GTD-Kategorie, in der auch das Team Dempsey Racing / Konrad Motorsport antritt. 26 Teams kämpfen hier um den Sieg.
Austragungsort für das 12-Stunden-Rennen ist der Sebring International Speedway. Der Kurs zwischen Orlando und Miami gehört zu den traditionsreichsten Rennstrecken der USA. 1952 wurde auf dem Flugplatzkurs erstmals ein Rennen ausgetragen. Auch die Formel 1 machte bereits Halt auf der „Buckelpiste“, wie die holprige Strecke von vielen Fahrern genannt wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

USCC: 12h von Sebring

Weitere Artikel:

Nürburgring-Langstrecken-Serie

Verstappen gewinnt - und wird disqualifiziert

Max Verstappen feiert am Nürburgring einen dominanten Sieg - doch Stunden später wird er disqualifiziert: Ein Teamfehler sorgt für das bittere Ende

Max Verstappen steckt bei Red Bull in der Krise, während Mercedes die Formel 1 nach Belieben dominiert - Experte Jolyon Palmer sieht einen Wechsel nahen

Nahost-Konflikt - Katar-GP

MotoGP plant Verschiebung statt Absage

Anders als für die Formel 1 plant Liberty Media für die Motorrad-WM angesichts des Konflikts am Persischen Golf keine Komplettabsage ihres Nahost-Rennens im April