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USCC: Petit Le Mans

Das Grande Finale der USCC

Christian Fittipaldi sichert Action Express die Pole-Position für das Petit Le Mans – Nick Tandy holt für Porsche die GTLM-Pole vor Ferrari.

Fotos: IMSA

Action Express will sich beim großen Finale der United-SportsCar-Championship (USCC) die Titel holen. Die Voraussetzungen sind für die Mannschaft mit dem Corvette-DP bestens. Im Qualifying am Freitag war Christian Fittipaldi schnellster Mann. Der Ex-Formel-1-Pilot stellte seinen Daytona-Prototyp in 1:14.508 Minuten auf die Pole-Position für das Petit Le Mans, das am Samstag über zehn Stunden gehen wird. Fittipaldi teilt sich das Auto mit Joao Barbosa und Sebastien Bourdais.

Fittipaldi bot sich in der Zeitenjagd ein teils enges Duell mit Ricky Taylor, der sich in 1:14.797 Minuten jedoch geschlagen geben musste. Die Session der Prototypen war zweimal mit roten Flaggen unterbrochen. Beim ersten Mal war der Ligier-Honda von Oak (Yacaman/Brundle/Tung) in der Einrollrunde an ungüstiger Stelle wegen Kupplungsproblemen stehen geblieben, beim zweiten Mal hatte Burt Friselle den parkenden Mazda-LMP2 von Tristan Nunez getroffen.

"Als ich die zweite Rotphase sah, war klar, dass am Ende alles passen muss und nur wenig Zeit bleibt", schildert Fittipaldi. "Ich hatte nur noch zwei schnelle Runden. Es hat zum Glück gereicht." Hinter den beiden Corvette-DPs von Action Express und Taylor folgt der baugleiche Wagen mit Westbrook/Rockenfeller/Valiante aus der zweiten Reihe. Von Rang vier starten die Austin-Sieger von Ganassi (Pruett/Rojas/Dixon). Bester LMPC war jener von Hawksworth/Cumming/Mitchell (RSR).

In der GTLM-Szene darf Porsche auf einen erfolgreichen Saisonabschluss hoffen. Nick Tandy brachte seinen 911 RSR in 1:18.350 Minuten am schnellsten über eine Qualifikationsrunde. Der Brite wird sich das Werksauto mit Jörg Bergmeister, Patrick Pilet und Michael Christensen teilen. Der Porsche setzte sich gegen den Risi-Ferrari mit Giancarlo Fisichella, Pierre Kaffer und Olivier Beretta durch. Stark: Der Falken-Porsche (Henzler/Sellers/Holzer) wird von Rang drei starten, dahinter die SRT-Viper von Bomarito/Farnbacher/Bell.

Für Corvette und BMW war in der Zeitenjagd nicht viel zu holen. Die beiden Z4 GTE starten von den Klassenrängen sieben und elf, die beiden US-Dampfhammer von den Plätzen sechs und neun. In der GTD-Klasse war der Aston Martin von Davison/Nielsen/Block am besten. Motors TV überträgt das Petit Le Mans zu großen Teilen live.

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