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Rebellion: Wettlauf gegen die Zeit

Nach dem Silverstone-Lauf mit den alten Lola-Chassis plant Rebellion das Renndebüt des neuen R-One nun für Spa, doch die Zeit drängt.

Während Audi, Porsche und Toyota beim Saisonauftakt der Langstrecken-WM in Silverstone bereits mit ihren 2014er-LMP1-Boliden angetreten sind, musste Rebellion noch einmal auf seine betagten Lola-Toyota B12/60 zurückgreifen. Das Schweizer Privatteam ist bei der Entwicklung des neuen R-One in Verzug geraten. Somit konnte der in Zusammenarbeit mit Oreca aufgebaute LMP1 am vorigen Wochenende noch nicht eingesetzt werden.

Nun ist das Renndebüt des R-One für den zweiten Saisonlauf in Spa-Francorchamps am 3. Mai vorgesehen – doch auch um diesen Termin halten zu können, sieht sich die Truppe rund um Teammanager Bart Hayden einem Wettlauf gegen die Zeit ausgesetzt. Bei einem privaten Shakedown Mitte April in Le Castellet schaffte der neue R-One gerademal zehn Runden.

"Wir stehen vor einer großen Herausforderung, die da heißt, in Spa in der Startaufstellung zu stehen", bekennt Hayden in Anspielung auf das Renndebüt des R-One gegenüber Autosport. In dieser Woche stehen weitere Testfahrten auf dem Programm. Dabei will man gleich mit zwei der neuen Autos aufkreuzen, wobei nach Aussage des Rebellion-Teammanagers die Kinderkrankheiten an dem einen Auto ausgemerzt werden sollen, während das zweite aufgebaut wird.

"Es wird eng, aber ich würde sagen, die Chancen stehen gut", zeigt sich Hayden optimistisch, am übernächsten Wochenende in den Ardennen mindestens eines der neuen Autos an den Start bringen zu können. Die endgültige Entscheidung soll nach den Testfahrten in Frankreich, die noch bis Freitag andauern, fallen. Für Rebellion greifen in dieser Saison Nicolas Prost, Nick Heidfeld und Mathias Beche sowie Andrea Belicchi, Fabio Leimer und der Österreicher Dominik Kraihamer (Bild) ins Lenkrad.

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