MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Erfolgreicher Auslandseinsatz

Beim letzten Rennen dieser Saison traf sich die gesamte Europäische Elite des Bergrennsports zum erstmalig ausgetragenen Hill Climb Masters in Eschdorf - Luxemburg.

Foto: Gabat

Andreas Gabat, der sich für das Österreichische Nationalteam qualifiziert hatte, konnte auf seinem Ford Escort Cosworth bereits im Training mit einer Bestzeit aufwarten. Auch im ersten Rennlauf lief alles nach Plan, womit sich Andreas Gabat auf der sehr kurzen 1,8 Kilometer langen, aber anspruchsvollen Highspeed-Strecke mit einer Zeit von 58,2 Sekunden an die Spitze der Tourenwagen setzen konnte.

Im zweiten und entscheidenden Rennlauf wurde unmittelbar vor Andreas Gabat der Rennlauf unterbrochen. Leider hatte der Teamkollege Karl Schagerl einen Ausritt zu verzeichnen und beschädigte die Leitplanken, die wiederum vom Veranstalter in einer Rekordzeit von 20 Minuten repariert wurden. Durch die lange Unterbrechung fiel aber sehr viel Laub auf die Ideallinie.

Andreas Gabat hat zwar noch am Start um ein zwei Vorläufer ersucht, dies war aber leider aus organisatorischen und zeittechnischen Gründen nicht möglich. Mit diesem Handicap fuhr Gabat trotzdem noch sensationell mit 57,4 Sekunden die drittbeste Zeit hinter Herbert Stolz 57,0 Sekunden (BRD Porsche 935) und Fulvio Giuliani 57,2 Sekunden (ITA Lancia Integrale).

Der letzte Lauf musste nun die Entscheidung bringen. Einsetzender Regen und einige weitere Unfälle führten leider zum Rennabbruch. Somit wurde in der Einzelwertung der schnellste Lauf herangezogen, dies bedeutete für Andreas Gabat den dritten Platz.

Auch in der Teamwertung konnte das Team Austria mit Schweiger/Madrian/Pregartner/Gabat den dritten Platz erreichen und somit die Bronze-Medaille für Österreich gewinnen. Der Sieg ging an Italien vor der Schweiz und Österreich.

Andreas Gabat: „Eine anstrengende Saison ist mit dieser tollen Veranstaltung nun für uns zu Ende gegangen. Es war für mich eine besondere Ehre, für Österreich an den Start gehen zu dürfen. Der Zusammenhalt im Team war ebenfalls perfekt und hat mich sehr motiviert und zu dieser Leistung getrieben. Eine Medaille zu gewinnen, ist sicher für jeden Sportler das Größte in seiner Karriere, ich bin überglücklich und möchte mich noch recht herzlich bei meinem Team und Sponsoren bedanken. Besonders bedanken möchte ich mich auch bei Wolfgang Sauer der durch seinen persönlichen Einsatz es uns Sportlern erst ermöglicht hat, an diesem großartigen Event teilzunehmen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali