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Motorsport: News

Keine EM-Boliden am Start

Das Zandvoort F3 Masters wird 2014 nicht mehr mit aktuellen F3-Boliden der EM abgehalten, der Name „Formel 3“ darf nicht mehr verwendet werden.

Das legendäre Formel-3-Masters von Zandvoort ist vorerst Geschichte. Zwar findet der traditionsreiche Event auf der niederländischen Strecke auch in dieser Saison am 6. Juli statt, doch ein wenig Glanz blättert in diesem Jahr doch ab: Denn es werden nur Boliden nach dem alten Reglement an den Start gehen, was auch bedeutet, dass der klangvolle Name Formel 3 nach einem Beschluss der FIA nicht mehr verwendet werden darf. Stattdessen wird der Event 2014 einfach Zandvoort Masters heißen.

Die Boliden der Formel-3-Europameisterschaft werden in diesem Jahr nicht am Start stehen, weil die Zeit für die Teams nicht ausreicht, um die Fahrzeuge bis zur darauffolgenden Woche nach Moskau zu transportieren.

"Sofort als der EM-Kalender herauskam, war klar, dass die Teams nicht in Zandvoort fahren können", sagt Rennkoordinator Barry Bland bei Autosport. Somit werden 2014 nur Fahrzeuge der Britischen und Deutschen Formel 3 an den Start gehen, die gerade um die Zukunft ihres Namens bangen.

Bland hofft, dass man zumindest 22 bis 24 Autos für den Event zusammenbekommt und dass 2014 eventuell nur ein Übergangsjahr sein könnte, bevor die Teilnehmer der Europameisterschaft wieder beim Masters dabei sind. "Man muss die Probleme umgehen können. Es war schon immer sehr schwierig, ein passendes Datum für das Masters zu finden, das allen Vorgaben entspricht."

Seit 1991 wird das Formel-3-Masters in Zandvoort ausgetragen und konnte schon viele bekannte Namen in den Siegerlisten verzeichnen. Der erste Sieger war einst David Coulthard, danach holten sich auch Lewis Hamilton, Nico Hülkenberg, Paul di Resta, Jos Verstappen, Christian Klien oder Jules Bianchi den Sieg in den Niederlanden. Sieger im vergangenen Jahr wurde Felix Rosenqvist.

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