MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Race of Champions 2014

RoC auf dem Bushy Park Circuit

Nun ist es offiziell: Nach einem Jahr Pause wird das Race of Champions am 13. und 14. Dezember auf der Karibikinsel Barbados ausgetragen.

Foto: Barbados.com

Nach einem Jahr Pause reif für die Insel. Das Race of Champions kehrt in diesem Jahr auf die internationale Motorsportbühne zurück und wird am 13. und 14. Dezember auf der Karibikinsel Barbados ausgetragen. Ein entsprechender Bericht wurde nun von den Organisatoren des Rennens offiziell bestätigt. Der Wahl des Austragungsorts für das Allstart-Rennen, bei dem internationale Motorsportstars gegeneinander antreten, war eine Umfrage unter den Fans vorausgegangen.

"Wir sind von der Resonanz unserer Umfrage über einem Austragungsort überwältigt, sagt Rennorganisator Fredrik Johnsson. "Wir haben mehr als 14.000 Stimmen für verschiedene Stadien und Rennstrecken auf der ganzen Welt bekommen und werden diese Liste bei der Wahl der zukünftigen Austragungsorte berücksichtigen. 2014 fahren wir auf dem Bushy Park Circuit, der mit die meisten Stimmen erhielt."

Die mehr als 40 Jahre alte Rennstrecke Bushy Park, die sich in unmittelbarer Nähe der Landeshauptstadt Bridgetown befindet, wurde in den vergangenen Jahren umfangreich modernisiert und auf eine Länge von zwei Kilometern ausgebaut. Zur Anlage gehören auch ein Kartkurs und eine Dragsterstrecke. In diesem Jahr fand dort das Top-Gear-Festival statt, an dem unter anderem Lewis Hamilton teilnahm.

"Wir freuen uns, dass der Bushy Park Circuit Austragungsort des Race of Champions 2014 sein wird", sagt Streckenchef Mark Maloney. "Motorsport ist auf Barbados die populärste Sportart, noch vor Cricket und Fußball. Wir freuen uns darauf, der Welt zeigen zu können, was wir haben. Und das ist unserer Meinung nach die weltweit beste Motorsportanlage in einem tropischen Paradies."

Im vergangenen Jahr musste das in Bangkok geplante Race of Champions wegen der politischen Unruhen in Thailand abgesagt werden. Zuvor fand das Race of Champions, bei dem die Piloten mit unterschiedlichen Fahrzeugen auf einem Parallelkurs gegeneinander antreten, zehn Jahre lang in verschiedenen Sportstadien statt. So war neben dem Olympiastadion von Peking und dem Wembleystadion in London auch die Arena in Düsseldorf Austragungsort.

"Das RoC auf einer Rennstrecke auszutragen ist, nachdem wir zehn Jahre lang in Stadien gefahren sind eine Zäsur. Zugleich lebt damit aber auch die Vergangenheit des Race of Champions wieder auf, das von 1992 bis 2003 auf Gran Canaria ausgetragen wurde", sagt Johnsson. "Wir werden in der Zukunft sicherlich wieder in die Stadien zurückkehren, aber 2014 nutzen wir den verfügbaren Platz im Bushy Park, um einen spektakulären Parallelkurs für das RoC zu bauen. Wir hoffen auf ein volles Haus und ein spannendes Wochenende im Dezember.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Race of Champions 2014

Weitere Artikel:

Bekommt Gasly Podium zurück?

FIA-Anhörung um Podium von Gasly steht

Die FIA hat bestätigt, dass noch in dieser Woche über die Aufhebung der Strafen verhandelt wird, die Pierre Gasly in Monaco einen Podiumsplatz gekostet haben

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.