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24hSeries: 12h Mugello

Harter Kampf an der Spitze

Nach den ersten vier Stunden vom 12-Stunden-Rennen in Mugello führt Ram Racing die Gesamtwertung mit 114 gefahrenen Runden an. Österreicher überzeugen.

Der Ram-Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit der Startnummer 30 führt nach dem ersten Teil der 12 Stunden von Mugello. Beim zwischenzeitlichen Ziel nach vier Stunden fuhren die ersten vier Teams in der gleichen Runde. Für den morgigen zweiten Teil des Rennens werden die gefahrenen Runde berücksichtigt, die Abstände untereinander jedoch nicht. Das heißt, dass die ersten vier Teams genau so auf Augenhöhe starten werden, wie sie jetzt ins Ziel gefahren sind. Hinter dem führenden Mercedes-Benz kamen der HB-Racing-Team-Herberth-Porsche 997 GT3 R (Startnr. 7), der Black-Pearl-Racing-by-Rinaldi-Ferrari 458 Italia GT3 (Startnr. 66) und der GDL-Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (Startnr. 67) ins Ziel. Mit dem Zieleinlauf des ersten Rennteils startete auch die nächtliche Parc-Fermé-Phase. Die noch verbleibenden acht Stunden im zweiten Rennteil werden am morgigen Samstag ab 9.30 Uhr gefahren.

Pierre Kaffer, der Startfahrer im Ferrari mit der Nummer 66, führte von der Pole-Position aus und verteidigte zunächst seine Position, bis ihn Robert Renauer im Porsche mit der Startnummer 7 überholte. Zusammen mit dem Mercedes-Benz (Startnr. 30) wechselten sich diese Teams regelmäßig an der Spitze ab. Auch Charles Espenlaub führte für kurze Zeit das Feld an, nachdem sein sehr effizienter MRS-GT-Racing-Porsche mit der Nummer 20 aus der 997-Klasse von den Spitzenteams am längsten draußen bleiben konnte, bis auch dieses Auto zum ersten Mal zum Nachtanken an die Box musste. Auch der Mercedes-Benz mit der Startnummer 67 schnupperte zeitweise Führungsluft, bis sich der Ferrari wieder zurück an die Spitze setzte. Es sah danach aus, als ob der Ferrari den ersten Rennteil als Spitzenreiter abschließen würde, aber dann
drehte sich Alexander Volz und würgte dabei den Motor ab. In der Unterklasse A6-Am führte nach vier Stunden der Car-Collection-Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (Startnr. 5) mit einem Vorsprung von mehr als einer Runde auf dem Hofor-Racing-SLS-AMG mit der Nummer 10.

Drei Teams kämpften um die Spitze in der Porsche-997-Klasse. Das Auto von Ruffier Racing mit der Startnummer 17 kam vor den beiden Fahrzeugen von Porsche-Lorient-Racing mit den Nummern 63 und 62 ins Ziel. Allesamt fuhren sie in der gleichen Runde und somit starten sie morgen mit der identischen Ausgangslage. Der anfängliche Spitzenreiter in der Klasse, der 991 Cup von MRS GT Racing (Startnr. 20) verlor viel Zeit nach einem Dreher, bei dem das Auto auf der Strecke zum Stehen kam,

In der Klasse SP2 für Silhouettenfahrzeuge und einige schnellere Produktionswagen fuhren die beiden Ford-Silhouetten von MARC Cars Australia bei der Unterbrechung auf den ersten beiden Plätzen. Dabei hatte der MARC Focus mit der Nummer 92 einen Vorsprung von einer Runde auf dem Schwesterauto mit der Nummer 91. Mit etwas mehr Rückstand kam der Audi TTRS2 mit der Nummer 96 als Dritter ins Tagesziel.

Trotz Zeitverlust wegen einer Auseinandersetzung mit einem Mercedes führte der Cor-Euser-Racing-Lotus Evora (Startnr. 160) in der Klasse SP3. Klassenplatz zwei ging an den Optimum-Motorsport-Ginetta G55 (Nr. 163), nachdem viele der Ginetta im Rennen bereits technische Probleme hatten.

In der Klasse A3T gab es einen engen Kampf. Beim Anfang der Unterbrechung führte der NKPP-Racing-SEAT Leon Cup Racer (Nr. 98) vor dem SEAT Leon Supercopa der vorigen Generation, eingesetzt von Memac Ogilvy Duel Racing (Nr. 95). Da sie beide die gleiche Rundenzahl absolviert haben, starten sie morgen mit einer identischen Ausgangslage.

In der Klasse A5 für Produktionswagen führte der Duller-Motorsport-BMW E46 M3 (Nr. 31) vor dem baugleichen BMW von Hofor-Kueperracing (Nr. 75). Das österreichische Team Duller zeigte eine starke Aufholjagd, nachdem es zunächst die Klasse angeführt hatte, dann einen langen Boxenstopp absolvierte, sich aber danach wieder an die Spitze setzen konnte.

Der K-Rejser Peugeot RCZ (Nr. 115) war Spitzenreiter in der Klasse A2, vor dem Red-Camel-SEAT Leon (Nr. 135) als überrachschender Zweiter. Der SEAT gehört zu der aus drei Fahrzeugen bestehenden Subklasse D1, die beim Rennen als Teil der Klasse A2 startet, aber eigene Meisterschaftspunkte bekommt. Auf Platz drei in der Klasse A2 fuhr der Team-Sally-Racing-Renault Clio (Nr. 126) ins Ziel, während der KPM-Racing-Volkswagen Golf (Nr. 138) als zweites Dieselauto gewertet wurde.

Einen tollen Zweikampf zwischen dem Pricon-Racing-M235i Racing (Nr. 68) und dem Team-Securtal-Sorg-Rennsport-Auto (Nr. 71) gab es in der CUP1-Klasse, in der ausschließlich BMW-Fahrzeuge am Start sind. Das Pricon-Team hatte nach zahlreichen Führungswechseln ganz knapp die Nase vorn.

Beim Zieleinlauf des ersten Rennteils, das im herrlichsten Frühlingswetter stattfand, gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang in der Toskana. In der Nacht stehen die Autos im Parc Fermé und dürfen von ihren Teams bis zum Restart des Rennens nicht angefasst werden. Insgesamt starteten 72 Autos, von denen nur zwei Teams einen Ausfall vermelden mussten: Der BMW Z4 des Teams Walkenhorst Motorsport (Nr. 3) wegen Überhitzung und der GDL-Racing-Porsche (Nr. 87) wegen eines Unfalls in der Casanova-Kurve. Es gab zwei kurze Neutralisierungen um verunfallte Fahrzeuge bergen zu können. Beim Restart behalten die Teams die Anzahl der in Teil 1 absolvierten Runden.

Am Samstag um 9.30 Uhr wird das Rennen wieder aufgenommen, der Zieleinlauf folgt um 17.30 Uhr. Live-Streaming des gesamten Rennens gibt es unter www.24hseries.com.

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