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24hSeries: 12 Stunden von Mugello

Kogler trifft in Mugello auf starke Konkurrenz

„Austrias Next Topmodel“ Christoph Tauber-Romieri steigt in den Kogler-Rallyeboliden - doch nur, um mit einem Fotoshooting die Werbetrommel für die „Wunderwelt Modellbau“-Ausstellung zu rühren und um die Medien auf das bevorstehende 12 Stunden-Rennen von Mugello aufmerksam zu machen.

Fotos: Manuel Tauber-Romieri

Dort, in der Toscana, wird am 13. und 14. März das AllcarTuning Team Austria mit einem Design von Tauber-Romieri antreten – das männliche Fotomodell ist gelernter Grafikdesigner und seit Jahren für die Kult-Outfits der Kogler-Boliden verantwortlich. Der Seat Leon wird wieder von Michael Kogler, „Tessitore“ und Peter Schöller pilotiert.

Model & Grafikdesigner

Vor vielen, vielen Jahren oder vielmehr Jahrzehnten wurde ein österreichischer Schauspieler als „schönster Mann der Welt“ bezeichnet – richtig: Es handelt sich um „Enfant Terrible“ Helmut Berger, der frühere Hollywood-Weltstar machte zuletzt eher durch schräge Eskapaden im „Dschungelcamp“ und anderen TV-Shows auf sich aufmerksam…

Ein solchermaßen tragisch-komisches Schicksal dürfte Christoph Tauber-Romieri wohl eher nicht erwarten: Der 1,85 Meter große St. Pöltner schaffte es in der sechsten Staffel der Puls 4-Castingshow „Austrias Next Topmodel“ auf den hervorragenden dritten Platz – doch von seiner Schönheit alleine möchte er wohl nicht leben, zumal er auch mit einem „Sinn für Ästhetik“ gesegnet ist.

Der gelernte Grafikdesigner zeichnet seit fünf Jahren für das Design der Kogler-Boliden verantwortlich – darunter atemberaubende Entwürfe wie die „rasende Skihütte“, mit der Gottfried Kogler und seine Truppe bei den 24 Stunden von Dubai die Aufmerksamkeit der internationalen Pressefotografen auf sich zog.

„Rasende Werkzeugkiste“ wird präsentiert

Teamchef Gottfried Kogler erklärt: „Die Arbeit mit Christoph verläuft auf einem höchst professionellen Level – meistens komme ich mit einer Grundidee, die er dann gekonnt umsetzt.“ Im Rahmen der „Wunderwelt Modellbau“-Ausstellung (von 13. bis 15. März im VAZ St. Pölten) werden auch zwei Boliden aus dem Hause Rittner-Kogler präsentiert: Die „rasende Werkzeugkiste“ wird erstmals der Öffentlichkeit präsentiert: jener Citroen DS3 R3 T, mit dem Michael Kogler heuer die brandneue Zwettl-, die Jacques Lemans-, die Waldviertel- und die WM-Rallye in Deutschland bestreiten wird – und auch der teameigene VW Scirocco wird zu sehen sein.

Im Vorfeld der Ausstellung ließ es sich Designer und Topmodel Tauber-Romieri nicht nehmen, sich einmal selbst ins Cockpit zu setzen – freilich nur für ein Fotoshooting, um ein wenig die Aufmerksamkeit der Medien zu erheischen.

12 Stunden-Rennen in Mugello

Während die beiden Kogler-Boliden die Herzen der St. Pöltner Messebesucher erfreuen, ist das AllcarTuning Team Austria längst im fernen Süden unterwegs – in der italienischen Toscana steigt der zweite Lauf zur 24hSerie, die 12 Stunden von Mugello. Wie schon in Dubai werden Michael Kogler, „Tessitore“ und Peter Schöller ins Lenkrad des Seat Leon Supercopa greifen, in der Klasse A3T sind diesmal neun starke Teams am Start. Teamchef Kogler ächzt: „Das wird alles andere als einfach – aber diese Serie hat sich dermaßen sensationell entwickelt, dass es eine Freude ist, dort an den Start zu gehen.“

Das findet auch Sohn Michael Kogler: „Wir sind ja im Vorjahr bereits in Mugello gefahren und diese tolle Rennstrecke mit ihren vielen Kuppen stellt für mich das Rundstrecken-Highlight des Jahres dar - ein selektiver Kurs, wo selbst mein Rallyeherz auflebt.“

„Hornissenflug“ & Gaumenfreuden

Das Rennen ist ein Novum: Wegen der örtlichen Lärmbestimmungen wird das 12 Stunden-Rennen in zwei Hälften aufgeteilt, die am Freitag und am Samstag absolviert werden. Michael erklärt: „Es wird hinter dem Safety Car gestartet und am Ende des ersten Teils fängt das Safety Car das Feld ein und bringt es direkt auf der Zielgeraden zum Erliegen, dort bleiben die Autos unter Parc ferme-Reglement dann stehen, ehe am nächsten Tag wieder weitergefahren wird. Für mich wirkte das, als hättest du einen ‚Hornissenflug‘, der dann urplötzlich verstummt, das habe ich so noch nirgends erlebt.“

Dass Mugello noch weitere Reize bietet, verrät Michael auf charmante Art und Weise: „Mugello ist ganz nach Papa und Sohn Koglers Geschmack: Die Temperaturen werden um die 18 bis 20 Grad betragen, es ist durchgehend Sonnenschein angesagt. Und: Die italienische Küche sorgt für kulinarische Hochgenüsse - wer uns kennt, der weiß, dass auch das persönliche Wohlbefinden eine wichtige Rolle in unserem Team spielt.“

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